Sonntag, 1. Februar 2026

Vollmondspezial Februar 26 - Über die monumentale Pyramide der zeitgenössischen Präastronautik

Bild: Google-Gemini

Erich von Däniken ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Mein Vater ist nur wenige Tage vor Erich von Däniken gestorben. Da ich, mein Vater und Erich von Däniken vor Jahrzehnten einmal auf einem Vortrag zusammen waren - mein Vater und ich im Publikum, Erich von Däniken als Redner - schreibe ich einfach mal einen Essay darüber, der natürlich im Mahamind-Style sich tausendfach verästelt und am Ende irgendwo heraus kommt, wo es jeden Leser überraschen wird: Irgendwo bei sich selber.

Das Thema UFO oder High Strangeness fasziniert mich, weil es automatisch einen zu der Frage führt, "wer bin ich im Universum?". Deshalb auch meine Vollmond-Spezial-Serie in dem Blog. Viele Themen in diesem Blog scheinen 'esoterisch' zu sein, handeln am im Grunde davon sich selber in einer Welt als etwas Wahrnehmendes ernst zu nehmen. Also der Prozess im Inneren ist das Bedeutsame. Eine letzliche Wahrheit wird es nie in meinem Universum geben, dass immer von dem abhängt, der es wahrnimmt. Diesem Gedanken will ich mit meinem Schreiben gnadenlos auf den Grund gehen. Fange ich einfach heute an mit dem Schreiben. Ich mache es immer spontan und da ich faul bin "heute schon wieder Vollmond" - aus dem Stehgreif.

Eine Reise zur Prä-Astronautik

Jahrzehnte später besuchte ich 'las americas', eine charmante Bezeichnung für die vielen Amerikas auf dem Kontinent. Damals war ich noch Enthusiast. Ich hatte mich auf YouTube durch Ancient Aliens geklickt, diesen Kanal mit seinen reißerischen Videos. Der Grundton war immer derselbe: „Alles von den Göttern gebaut. Von Außerirdischen.“

Ich schlenderte allein durch die Ruinen von Tiwanaku. Auf einem kleinen Hügel sah ich eine Touristengruppe. Hauptsächlich blasse Frauen. Alle meditierten. Nur ein Mann schaute mich unsicher an. Wir beide zuckten mit den Schultern. Ein stummes Geständnis: Hier ist nichts. Wahrscheinlich hielten sie den Hügel für eine unentdeckte Pyramide. Aber es war nur ein Hügel. Die Situation war nicht proportional. Die Erwartung überwucherte alles.

Kurz danach dann die „Fabrik der Götter“. Puma Punku. Der Ort, an dem laut Videos niemand wusste, was geschah, aber die gehauenen Steine hatten rechte Winkel! Ein Beweis für außerirdische Technik. Ein rechter Winkel. Meine spontane Reaktion war eine tiefe, stumme Enttäuschung. Die ganze Anlage war winzig. Kläglich klein gegen das, was die Videos suggeriert hatten. Sie hatten mit speziellen Winkeln vom Boden gefilmt, um die Steine riesig erscheinen zu lassen. Die Lüge war nicht im Stein. Sie war in der Perspektive.

Und da begriff ich es: Das haben keine außerirdischen Götter gebaut. Das haben Menschen gebaut. Von der Macht ihrer eigenen Ideologie entzückter Priester. Ich sah die ersten großen Lügen. In Stein gemeißelt.

Natürlich sind das bedeutende Bauten gewesen. Aber sie waren eben nicht so spektakulär wie einige Formate auf YouTube das darstellen. Erich von Däniken war jetzt nicht "Ancient Aliens". Aber sicherlich eine Denkrichtung.

Erinnerungen an meinen Vater

Ich erinnere mich zurück an meinen Vater, mit dem ich im Publikum gesessen bin, und Erich von Däniken hielt einen Vortrag. Seine letzten Worte waren "sollte sich das Marsgesicht bestätigen.." Ich fasse kurz zusammen: Wir wissen heute, Jahrzehnte später, dass es sich nicht bestätigte. War das vielleicht von Dänikens Trick Dinge in den Raum zu stellen?

Da sind auch die Worte meines Vaters, der nach dem Vortrag zu mir meinte: ich sollte mal die glücklich wirkenden Zuhörer zählen und sie mit dem Ticketpreis multiplizieren. Wir kamen damals auf mehr als ein Monatsgehalt, das allein von den Tickets reinkam. Und mein Vater weiter: im Grunde ist von Dänikens Methode so, etwas in den Raum zu behaupten und von anderen zu verlangen, ihn zu widerlegen. "Bitte glauben Sie nichts!", waren oft von Dänikens Worte. Das klingt vordergründig seriös. Aber versteht man einmal die Technik, dann auch den Trick. Man kann einfach Dinge behaupten und das Widerlegen kostet Zeit, Energie und Geld, was nicht unbegrenzt vorhanden ist. Später hatte von Däniken viele Mitarbeiter, die sein System dann perfektionierten. Däniken wurde so selber zu einer monumentalen Pyramide der zeitgenössischen Prä-Astronautik und sicherlich auch sehr reich damit.

Ich fragte mich, warum mein Vater mich überhaupt zu so einem Vortrag mitgenommen hatte? "Damit ich das auch mal gesehen habe", sagte er zu mir. Ich war damals in dem Alter, in dem ich die Bibliothek meines Vaters entdeckte und mich stundenlang in ihr vertiefte. Viele Bücher über Archäologie waren da. Einige wenige über Prä-Astronautik. Ich erinnere mich an von Buttlar. Also Bücher, die schnell gelesen sind und gängige Klischees in der Masse bedienen. Ich bemerkte damals diesen Leserausch, der von diesen Erzählungen ausging. Aber die meisten waren seriöser und da ärchäologische Bücher gerne mit Bildern in Farbe daher kommen, fand ich gefallen an ihnen. Zu einer kritischen Würdigung kam ich aber erst sehr viel später. Ich erinnere mich aber gerne zurück an die Zeit in seiner Bibliothek.

Mein Fazit

Ein Punkt, wenn eine Gesellschaft in der Lage ist, große Prunkbauten zu errichten, muss sie soziale Strukturen geschaffen haben, in denen man eine große Mehrheit der Gesellschaft dazu bringen kann, diese Bauwerke - häufig im Schweiß ihres Angesichtes - zu erbauen. Kostengünstig. Eine Minderheit sitzt mit einem Zirkel im Schatten und beratschlägt Bauplänen. Die sicherlich auch genial und bewundernswert sind, aber häufig zu einer Narrativbildung der eigenen Göttlichkeit herangezogen werden. Oder schlicht gesagt: einer Elitenbildung. Der Vorgang ist auch heute, überall zu sehen und die Erkenntnis, dass Eliten oft, oder mit einer unheimlichen Präzision, von einem Segen zu einem Fluch werden, liegt in der Luft. Aus Ordnern werden Herrscher. Aus Herrschern Götter. Aus Göttern Flüche.

Dörfliche Gemeinschaften basieren hingegen oft auf einem Gemeinschaftsprinzip. Da die anstehenden Arbeiten bequem über den Tag erledigt werden können, herrscht auch kein Stress. Der Stress kommt, wenn wenige Menschen eine Mehrheit zu immer mehr Produktivität antreiben müssen, um ihren eigenen Lebensstil aufrecht zu erhalten. Das ist das Prinzip der Ausbeutung. Mein Positivbild der "dörflichen Gemeinschaft" entspringt historisch der "Donaukultur", die ähnlich weit entwickelt war. Rad, Schrift, keine Paläste. Also keine ausgeprägten Eliten bildete und entsprechend weniger Krieg, Mord und soziales Elend erzeugte. Spuren davon, konnten archäologisch nicht gefunden werden. Hier hat mir das Buch "Das Rätsel der Donauzivilisation" von Harald Haarmann den Blick geöffnet. Die Donauzivilisation als Gegenmodell zu pyramidialen Gesellschaften. Sie erfanden das Rad, aber nicht den Herrn. Sie schrieben, aber keine Befehle.

Dementsprechend kritisch wurde meine Sicht auf solche Kulturen, die uns heute durch ihre Bauten noch bekannt sind. Für die Mehrzahl der Menschen waren solche Gesellschaften eine Einbahnstraße zu schlecht entlohnten Dienstleistungen ohne die sich solche Systeme gar nicht hätten bilden können.

So gesehen erfüllen hagiographische Narrative, wie sie in der gewöhnlichen Esoterik verbreitet werden, von naturverbundenen Natives, mit nur guten Eigenschaften und den großen Pyramiden, auch heute einen gesellschaftlichen Nutzen, noch nicht einmal die Fähigkeit zu entwickeln diese Arten von Gesellschaften kritisch zu sehen. Statt dessen: Bewunderung für technische Großtaten. Mit denen sich dann Eliten legitimieren. Auch hier wieder fällt mir Erich von Däniken ein mit seinen, "die von den Sternen kamen".

Meine Sicht ist eine Nischenperspektive, da sie richtig angewandt, auch heute zu einer Gesellschaftskritik kommen muss. Pyramidiale Systeme finden sich heute auch in sozialen Medien. Heldenbildung und mystisches Denken immer mehr im Journalismus und das lustige ist: auch wenn man dieses neue Pantheon der Guten und Erfolgreichen durchschaut, verwandeln sich die virtuellen, öffentlichen Hallen in sozialen Medien zu Stätten, wo inflationär auch ihre Bilder - beinah schon - zelebriert werden. Die Geister der Abhängigen werden dadurch in ihrer eigenen Ohnmacht inkubiert. Mahamind-Leser wissen: für das Unbewusste gibt es kein Nein. Und ohnmächtiger Hass ist in Zeiten einer "Aufmerksamkeitsökonomie" wertvoller als Gold. Und macht eben auch ohnmächtig. Also ein perfektes Machtinstrument. Wir bauen ihre Tempel mit unseren Blicken. Und zahlen mit unserer Zeit. Dein ohnmächtiger Hass ist ihr Treibstoff. Deine Aufmerksamkeit ihr Zement. Und: Die Bewunderung für die Maschine ist der größte Feind ihres Opfers.

Ende

Selbstkritik: Eigentlich sollte das hier eine Art Info-Newsletter werden. Mit ganz vielen interessanten Videos, Artikeln von anderen, die ich einfach nur kuratieren muss. Immer zum Vollmond. Ich sehe aber: ich schaffe dieses Format zur Zeit noch nicht. Zum anderen ist es auch der Reiz ein umfangreiches Thema zu einem Termin fertig zu stellen. Ich glaube, ich brauche diesen Druck. Und es ist auch der Reiz, etwas mit heißen Nadeln gestrickt zu haben.

Kartenlegung: Mahamind-Leser wissen auch: ich wollte auch eine Tarotlegung zu Vollmond machen. Auch das ist untergegangen. Gestern habe ich übrigens ein neues Legesystem geschaffen: die Mahamind Karten. Besteht nur aus Traumsymbolen, was das Lesen tiefer und intuitiver macht. Ist auch ein toller DIY-Ansatz: du musst nur ein billiges Pokerkartendeck nehmen und mit Edding die Traumsymbole auf die Karten schreiben. Dann hast du ein neues, völlig eigenes Legesystem. Für die Leser meines Bloges habe ich dann eben doch meine neuen Karten mal eben befragt. Die Situation ist folgendermaßen: Quelle-Brücke und als Perspektive: die Heilerin. Herz 10 - Kreuz 2 - Kreuz Dame. Vielleicht ist es mir bei einigen Lesern gelungen, die Brücke zu der alten, fast vergessenen Donauzivilisation zu weisen? Das würde mich auf jeden Fall sehr freuen. Mein neues Kartendeck ist sicher auch einen Artikel wert. Einmal verstanden, inspiriert es den Leser, selber mit archetypischen Symbolen zu arbeiten.

Weitere Punkte:

  • Luck Bürgerlin 2022 gestorben. Habe ich erst jetzt mitbekommen. Ich schrieb eine tiefe Reaktion (klick hier um sie zu lesen) auf eines seiner letzten Bücher über Mirin Dajo. Schade, dass Bürgerlin selber diese Zeilen niemals lesen wird.
  • Neuer Blog von Wladislaw Raab: Ich sehe ihn als den Chronisten der High Strangeness. Ich schilderte ihm mal eine ("die") UFO-Sichtung von mir und veröffentlichte sie auch auf meinem Blog. Den Link werde ich anpassen. Klick hier, um die UFO-Schilderung zu lesen.

Freitag, 30. Januar 2026

Entdecke dein Riechen - Wie ein einziger Satz deine Wahrnehmung rebootet

Bild: Google Gemini

Stichwort Deoproblematik. Ich meine: der Mensch hat natürliches Riechen verlernt. Das ursprüngliche Riechen geht nämlich so: nicht werten, wahrnehmen. Aber hier kommt die kleine Prinzessin in mir hervorgesprungen, die sofort sagen will, ob es ihr gefällt oder nicht. Mit Nachdruck. Das sehe ich jetzt genauso bei meinem Sohn. Vielleicht kennst du es auch? Das ist die sofortige Wertung von Dingen, die im Leben aber komplexer sein dürfen. Ist dir das auch schon mal aufgefallen, wie schnell moderne Menschen heute urteilen? In vielen Bereichen.

Ein guter Riecher ist unser bester Freund: der Hund. Für den Hund ist Geruch nur reine Information. Erst einmal. Sicherlich hat ein Hund anatomisch viel mehr Sinnenrezeptoren für das Riechen als der Mensch. Auch ist seine Nase anders gebaut. Der Duft bleibt in seiner Nase länger, um verarbeitet zu werden. Wir Menschen ventilieren die Luft stärker. Also: eigentlich schlechte Aussichten auf ein gutes Riechen. Aber: von Riesen kann man lernen. Und zurück zum Deo: nehmen wir den Ur-Menschen, der kein Deo hatte. Riechen war für ihn viel mehr als es für uns heute ist. Partnerwahl, Essen noch genießbar, wo pflanze ich welche Pflanzen, wie ist der Boden? Wusstest du, dass auch der Regenschauer einen Geruch hat? (lies hier: LINK zum Beitrag Wetter-App) Es gibt eine völlig eigene Geruchswelt, die heute von visuellen und auditiven Reizen überlagert ist. Der heutige Mensch ist oft auditiv-visuell.

Als keinen Exkurs, wie kam ich überhaupt auf das Thema? Ich schrieb schon viel darüber, dass ich das Hemi-Sync Gatewayprogramm von Robert Monroe regelmässig mache. Trainiere deine Sinne und Unbewusstes um "ausserkörperliche Erfahrungen" zu machen. Im Archiv findest du dazu viele Beiträge. (lies hier: LINK zum Hemi-Sync Archiv). Mir fiel dann auf: Nach Hemi-Sync ist das Riechen deutlich tiefer geworden. Riechen kam als eine Daseinsqualität hinzu. Im luziden Traum und auch während den Übungen nahm ich zunehmend Gerüche war, die Informationen enthielten. Du kennst sicher die Begriffe: Hellsehen, Hellfühlen, Hellhören. Das gibt es für jeden Sinn. In meinem Falle war es ein "Hell-Riechen". "Wow", dachte ich. Etwas, was so typisch ist bei dem Programm: du wirst von Sachen überrascht, die du vorher noch nicht einmal geahnt hast. Hellriechen war überhaupt nicht auf meinem Radar. Alles andere schon. Also die auditive-visuelle Prägung bei mir. Und plötzlich war zu einer Welt der Düfte die Pforte weit geöffnet und ich kam mir vor wie ein Weinverkoster. Die trainieren übrigens ihr Riechen auch sehr genau.

Wenn das ganze jetzt zu schnell für dich war: Bewusstes Training des Hell-Riechens im Hemi-Sync. Man weist sich während den Tonaufnahmen mit speziellen Rauschsignalen auto-hypnotisch selber an (Selbsthypnose), auf alle Sinneseindrücke besonders zu achten. Genauer: Ob auf diesen Weg Information übermittelt werden? Es geht da um Kommunikation mit Informationen zu denen du den Zugang verloren hast. Ich nenne es "Kontakt mit dem Unbewussten wieder aufzunehmen". Kritiker würden es Esoterik nennen. Aber real es ist ein intensives Training mit eben diesen verlorenen Informationen wieder Kontakt zu bekommen. Ob man es jetzt geistige Welt oder Unbewusstes nennt. Hier ist das eigene, schnelle Urteilen völlig kontroproduktiv. Ein Geruch ist erst einmal. Und will wahrgenommen werden.

Worauf es ankommt ist, wieder mehr selber wahrzunehmen, anstatt vornehmlich visuel-auditiv seine Welt sich aufzubauen. Das was du Realität nennst, ist in deinem Kopf kostruiert. Wenn du jetzt mehr und mehr Informationen für diesen Vorgang benutzt, also hier jetzt: Riecheindrücke integrierst, dann wird auch das Bild deiner Realität plastischer. Und eigentlich nie langweilig. Immer ist etwas am Werden oder Vergehen. Wie schon die alten Propheten sagten: Öffne Deine Augen dafür. Das Riechen vergaßen auch die alten Propheten. Deshalb schreibe ich das jetzt hier.

Denn da gibt es wesentlich mehr. Und das Geruchsorgan - so sagt man - sei in unserer Evolution einmal sehr wichtig gewesen. Jetzt wichtig: Wenn man sich fragt, an was erinnert mich das? Ja jedes Mal, wenn du dich das fragt, hast du einen Kontakt zu Unbewussten. Eine tolle Art der Kommunikation. Aber kaum einen fällt es auf! Meine Idee ist es, wieder auf dieses Unbewusstsein zuzugehen. Es ist meine wahre Natur, meine Intuition, Inspiration. Du siehst jetzt kommt der edle Naturmensch als Thema auf. Gehe tiefer in diese Idee. Wie ist es alleine im Wald vom Regen durchnäßt zu werden? Was sind da für Gerüche? Vergesse das "WTF" was der heutige Mensch zu großer Wahrscheinlichkeit denken, fluchen würde. Ist es nicht ein genereller Fehler von diesem Urzustand des Menschen ist einen deorisierten, sonnencreamtragenden Zustand des Zuschauers nicht des Akteurs, schon beinah oder sehr genau zwangshineinversetzt zu werden? Den genau das passiert mit uns, ohne, das wir uns das bewusst werden.

Das Bild ist ein wenig hype. Aber die einfache Symbolik ist die Entfremdung des Menschen zu seiner Natur. Natürlich macht diese Entfremdung mit dem einen was anderes, wie für den anderen. Im Grunde ist es aber die Angst vor dem Unbewussten, welche zu dieser Entfremdung führt. Ist ein natürliches Verhalten eines Menschen, der "einfach nur funktionieren will". Genau das habe ich auch "immer" gedacht. Ich denke jeder denkt so. Ist auch egal warum. Der Punkt ist diese Dynamiken einfach zu druchbrechen und sich in seinem Tag einen Raum zu schaffen, an dem man mit seinem Unbewussten in Kommunikation treten kann. Ein Geruchstraining bietet dazu eine hervorragende Gelegenheit, da (ich wiederhole mich gerne) die Frage

"An was erinnert mich dieser Geruch gerade?"

der direkte Zugang zu deinem Unbewussten ist.

Also was jetzt machen? Kein schwieriger 10 Stufen Plan. Kein Abo oder kostenpflichtiger Kurs. Nein einfach bewusst riechen. Und von der Wertung, die sofort mental dazwischen (die Prinzessin )kommt, sich nicht beeinflussen lassen. Frage nach der einfachen Qualität des Geruchs, nach der Emotion, die daraus sich entwickeln. Daraus können bildliche Szenen werden. Einfach dem einen Raum geben. Deinen Raum. Allein dadurch werden Millionen von Neuronen in deinem Riechkolben (im Vorderhirn) neu verschaltet. Das System wird neu gestartet und steht nach dem Reset dir mit allen verfügbaren Funktionen wieder zur Verfügung. Auch mit dem Riechen. Und der schönste Punkt ist: sich danach einfach auf die Erkundungsreise, wie die Welt riecht, zu begeben. Oder einen großen Wald der Düfte zu entdecken? Den Urzustand. Oder etwas, was nur du alleine weißt? Alle deine Träume konnen plastisch in der Welt erscheinen. Ich denke hier auch an dieses Computerspiel "FarCry" gleich am Anfang der vielen Teile: mit dem Predator, der durch Injektionen seine Urinstinke wieder entdeckt. Diese Verbindung von Sehen, Hören und Riechen war eindrucksvoll. Natürlich ein plakatives Bild. Auf der anderen Seite waren die Erfahrungen mit Hemi-Sync, die mir auf eine andere Art Tore öffneten. Es war einfach etwas Holistisches in dem Moment. Das bedeutet eins mit allem zu sein. Auch Verbindungen zu alten, vergessenen Bildern zu bekommen. Erinnerungen. Stelle deinem Unbewussten dann diese Frage. Die Frage vom Anfang der Kommunikation:

"An was erinnert mich dieser Geruch gerade?"

Und dann entwickelt sich das automatisch. Wie Reality-Checks beim Luziden Träumen. Ich etndecke dann die alles umfassende Geruchswelt, die eine ebenso reale Existenz hat, als audio-visuelle Welten. Also auch hier einfache Frage: "was macht der Geruch mit oder besser in in mir?"

  • Dieser Text enthält hypnotische Programmierungen. Das ist mahamind-style Art zu sagen, dass ich das wirklich ausprobiert habe: und es klappt! Der Stil des Artikel ist sehr werbe-mäßig. Aber ich wollte etwas schreiben, das Leute dazu bringt es zu versuchen. Und kostenfrei ist.

Das überraschte mich, weil es für mich eine der wenigsten erwarteten Veränderung war.

Freitag, 23. Januar 2026

Das Cockpit verlassen, Anleitung zum Getragenwerden

Bild: Google Gemini

Eine kognitive Intervention

Okay. Notizbuch auf. Direkter Gedankenfluss.

So. Es geht um indirektes positives Denken. Nicht dieses Affirmations-Gelaber.

So geht's: Du nimmst das Schlimmste an. Wirklich. Stell dir den kompletten Reinfall vor. Die Pleite. Die Blamage. Die Leere. Spür das Gruseln in der Magengrube. Und dann – PENG – es passiert. Und es ist… okay. Es ist halb so schlimm. Oder sogar ganz okay.

Und in dir steigt dieses archaische, tiefe Frohsein auf. Nicht weil etwas Großartiges passiert ist. Sondern weil die Katastrophe ausgeblieben ist. Dieses Frohsein ist echter als jedes "Ich schaffe das!". Es ist das Echo der erwarteten Panik, das als Erleichterungswelle zurückrollt.

Das ist der Trick: Du programmierst dein Gehirn nicht auf Glück. Du programmierst es auf Schreck – und lässt das Nicht-Eintreten den Glückszustand triggern. Geistiges Judo. Mit der eigenen Angst.

-> Programmiersprachen wechseln.

Von Python zu Common Lisp. Das ist kein Upgrade. Das ist ein Paradigmen-Flugzeugwechsel.

Python ist die Cessna. Du kennst sie in- und auswendig. Du fliegst sie, aber du spürst jeden Windstoß, korrigierst manuell. Du bist der Pilot, der die Maschine bedient.

Common Lisp ist die Boeing 777. Am Boden ein Monstrum. Unübersichtlich. Cockpit wie ein Raumschiff. Die ersten Monate verstehst du nur Bahnhof.

Aber dann – nach 6 Monaten, einem Jahr – passiert es:

Du bist nicht mehr der Pilot. Du bist die Intention. Du denkst: "nach links" – und die Maschine geht nach links. Alles läuft. Das System trägt dich. Du fliegst nicht mehr. Du wirst geflogen. Von der eigenen Logik.

Die Sprache hört auf, Werkzeug zu sein. Sie wird dein erweitertes Nervensystem. Du verlagerst deinen Geist in ein fremdes, mächtigeres Gehäuse.

Die Cessna war dein Fahrzeug. Die Boeing ist dein neuer Körper.

-> Zum Kern.

Dieses "Getragen-Werden" ist nur die Vorschattierung. Für das, was eigentlich gemeint ist.

Erleuchtung. Dieses verschlissene Wort. Weg damit.

Erleuchtung ist: Alles um dich herum ist real da. Wirklich real. Nicht als Kulisse deines Dramas. Sondern als sich selbst.

Der Stuhl ist nicht "der Stuhl, auf dem ich sitze". Der Stuhl ist Stuhl. Vollständig.

Und du… du bist nicht mehr der Beobachter davor. Du fällst in diese Realität hinein. Du bist im Stuhl. Du bist in der Luft, die den Staub trägt. Du bist im Licht auf dem Boden.

Das "Ich", das sich von allem getrennt fühlte, löst sich auf. Wie ein Tropfen Tinte in einem warmen Ozean.

Es war die große Illusion. Der Projektor, der den Film an die Wand warf.

Und wenn der Projektor ausgeht, bleibt nur die Wand.

Das Universum ist nicht der Spiegel, der dir dein Gesicht zeigt. Das Universum ist die Ursache des Spiegels. Und du bist nicht das Bild im Spiegel. Du bist das, was den Spiegel erschafft, um überhaupt etwas reflektieren zu können.

Im Erleben bist du weg. Aber du warst nie wirklich da. Nur die Idee von dir war da. Und die ist jetzt vorbei.

Die Sequenz:

Vom trickreichen Geistesjudo, über die technische Metamorphose, zum stillen Ende des Beobachters.

Drei Ebenen. Ein Prozess.

Vom Machen, über das Werden, zum Sein.

Frohsein, weil das Schlimmste ausbleibt. Intuitives Fliegen in einer fremden Logik. Verschmelzen mit der Ursache von allem.

Frage: Auf welcher Ebene hängst du gerade fest?

In der Angst-Vorwegnahme? In der mühsamen manuellen Steuerung deiner Cessna? Oder in der Illusion, der getrennte Projektor zu sein?

Der erste Schritt ist der einfachste: Nimm das Schlimmste an. Und warte auf die Erleichterung, die kommt, wenn es nicht eintritt.

Das ist der Einstieg.

Der Rest kommt von allein. Oder er kommt nicht.

Aber das ist dann auch egal. Weil du dann vielleicht schon Teil der Wand bist, auf die alles projiziert wird.

Sonntag, 18. Januar 2026

Pause wegen Trauerfall

Bild: Mahamind

Ich schaue jetzt viel mit meinen Augen in die Welt um mich, - und schweige. Da ist kein Impetus mehr wie früher, "komm schreibe doch mal was im Blog". Es kommt mir vermessen vor, die Persona Mahamind muss sich regenieren. Vielleicht wird sie sich auch ewig verändern?

Wegen eines Trauerfalls in der Familie, will ich erst einmal nicht mehr bloggen. Wie schon damals bei dem Tastaturschaden meines Laptopps, mit dem eine Welt für mich zusammenbrach. Bluetooth-Tastaturen sind die Hölle. Jetzt ist es also wieder so: wenn ich kein positives Lebensgefühl mehr habe, kann ich nicht mehr schreiben. Oder: Ich gebe es nicht mehr zur Veröffentlichung frei, sondern nehme es mit in mein stilles Gefängnis, zu dem die Welt um mich geworden ist. Immer, als ich schrieb war ich glücklich. Jetzt kommen da immer noch Buchstaben, Wörter, ganze Absätze.

„Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter, hier sollen sich legen deine stolzen Wellen.“ - Hiob 38,11

So ist das. Ich will nicht die Welt schlechter machen, als sie ist. Ich will nicht, dass andere Menschen meine Gedanken jetzt lesen. Fremde. Und was ist das schlimmste? Einen Menschen, der einem nahe war, nie gefragt zu haben, was sein Lieblingslied über all die Jahre des Nebeneinanderseins geworden wäre? Das fällt wie Blei auf die Seele, wenn die Zeiger abgelaufen sind.

Ich brauche ein paar Tage Ruhe. Ich übersetzte einiges noch nach Esperanto, das entspannt mich und ich schalte ab. Manchmal lächele ich über meine Texte. War das so? Ich habe auch schon ein paar Artikel "in the pipe". Eigentlich etliche. Aber ich treffe momentan nicht mehr diesen leichten, frischen Mahamind-Ton Dinge zu beschreiben, die man so noch nie gedacht hat. Für mich war immer dieses Lebensgefühl Antrieb zu schreiben. Wie eine Sonne, die Strahlen will.

Vollmondspezial Februar 26 - Über die monumentale Pyramide der zeitgenössischen Präastronautik

Bild: Google-Gemini Erich von Däniken ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Mein Vater ist nur wenige Tage vor Erich von Däniken gestorben...