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Samstag, 18. Juli 2026

Die Sprache der Überirdischen

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Bild: Google-Gemini


Gedanken zu Steven Spielbergs neuem Film "Disclosure Day"

2017 erschien ein Artikel in der New York Times – und die Welt las weiter. 2020 veröffentlichte das Pentagon Videos – und die Welt zuckte mit den Schultern. 2023 hörte der US-Kongress Zeugen an – und niemand hörte hin. 2026 veröffentlicht Donald Trump in regelmäßigen Abständen UFO-Videos – und wir scrollen weiter. Doch dann kommt ein Film. Von Steven Spielberg. Und plötzlich sehen wir es. Aber sehen wir wirklich? Oder sehen wir nur, was wir schon immer sehen wollten?

Kurz: Ich habe den Film nicht gesehen – nicht aus Desinteresse, sondern weil ich das Phänomen nicht als Inszenierung, sondern als Herausforderung begreifen will. Also ließ ich mir von einer KI den Plot zusammenfassen. Was ich hörte, bestätigte meinen Verdacht… Nein ich will ehrlich sein: ich störte mich an der Sprache "der Aliens". Denn: Diese beruhe auf Mathematik, war aber nur für den Filmhelden verständlich.

Ich führte eine lange Konversation mit der KI – nicht um mir die Arbeit zu ersparen, sondern um meinen eigenen Gedanken zu begegnen. Eine KI ist ein Spiegel. Sie zeigt Dir, was Du schon denkst – aber sie formt es nicht für Dich. Das musste ich selbst tun. Da ich es auch schöner finde, selber viele, vielleicht verworrene Gedanken auf den Display zu schreiben, schildere ich erst meine eigenen Gedanken zu diesem Thema. Am Ende findest du den AI-Artikel, den ich schreiben ließ, um selber an dem Text zu wachsen. Der AI-Text ist auch besser verständlich und pointierter. Natürlich durfte die Programmiersprache Lisp als Sprache der Aliens nicht fehlen. Aber Lisp ist austauschbar mit anderen Themen. ZB der Bibel. Aber dann hätte man mich für verrückt gehalten. Aber zum Verständnis des Textes: mache dir klar, für was Lisp hier stehen mag. Der AI-Text ist auf der anderen Seite auch eindimensional. Die Dimension des Zweifels fehlte. Deshalb veröffentliche ich es als Doppelartikel. Hoffe das Lesen macht Spaß.

Die Sprache der Überirdischen

Komme ich zurück zu dem Film. Eine Sprache, die auf Mathematik beruht, wäre de facto Mathematik und deshalb (zumindest) ansatzweise von allen zu verstehen. Warum es jetzt in dem Film als esoterische Modemrauschensprache dargestellt wird, finde ich komisch. Nur der Held des Filmes kann diese Sprache verstehen, weil er als Kind von Aliens entführt worden sein soll und sein Gehirn entsprechend trainiert worden sei. Meine These: wir alle sind Helden in dem Leben, was wir erschaffen. Also jeder kann die Alien-Sprache verstehen, wenn er nicht abgelenkt sein würde. Von wem abgelenkt? Von Filmen genau wie diesem und Medienkampagnen, wie genau dieser Disclosure, dessen Höhepunkt ja wirklich ein Film von dem Steven Spielberg sein muss. Dann ist es im Mainstream angekommen. Aber nicht wirklich angekommen. Denn das Phänomen wurde zu einem Produkt, was wir im Kino als Zuschauer bestaunen können. Das ist falsch. Richtig: Wenn nichtmenschliche Intelligenz überdimensional sei, hat logischerweise jeder Mensch einen Zugang zu diesem Phänomen, wie auch das Phänomen auf jeden Menschen und jedes Ding einen Zugang haben muss. Ich finde das folgerichtig. Man nehme nur diese Berichte aus dem Neuen Testament, in denen zB Paulus von einer Intelligenz (einem Licht) angewiesen worden sei, seine Transformation vom Saulus zum Paulus zu machen. Auch die Vorstellungen, alles sei dem Herrn (Gott) bekannt. Ich denke mir den klassischen Sündenfall so, dass genau diese Tatsache, jetzt in modernen Begriffen: dass das Universum ein universielles Bewusstsein wäre, und alles miteinander verbunden wäre, dieses Bewusstsein bilden würde (Spinoza), vom mit sich selber identifizierten Menschen (Egoismus) vergessen worden sei. Der Gedanken deckt sich mit der Grundidee aller Weltreligionen. Die moderne westliche Geistesverfassung wäre demnach so etwas wie Krebs. Das ist sinnbildlich gemeint. Ich sage es so, um zu zeigen, welche emotionale Kraft hinter diesen Vorgängen steckt, die der physischen Ebene verborgen sein müssen (da nicht in den 3 oder 4 menschlichen Dimensionen begründet), deren Konsequenzen sich aber schon in dieser Ebene dramatisch ausdrücken können. Warum 3 oder 4 menschliche Dimensionen? Raum (3 Ausdehungsdimensionen) und Kausalität+Zeit, was ich die Kantsche Dimension nenne. Kant definierte unsere Dimensionen als Raum, Zeit und Kausalität. Kausalität ist die wichtigste für mich. Bei Dimensionen lohnt es sich immer zu fragen, was man genau damit meint. Sonst wird es sehr unklar.

Die Kantsche Dimension, nach dem Philosophen Immanuel Kant benannt: In ihr können wir die drei räumlichen Dimensionen zusammenfassen und einen Ausblick auf weitere Dimensionen spekulieren. Zeit wäre dann so eine Spekulation. Aber kann sie alles erklären? Nein. Genau das Ufo-Phänomen, wie alle Highstrangeness-Phänomene, entziehen sich einer Reproduzierbarkeit oder genau das ist ihre Grundqualität. Also wenn Pentagon und CIA sagen "wir haben da was" … muss man das Paradigma fallen lassen, dass die Kantsche Dimension alles erklären könnte. Es muss mehr geben. Die Kausalität ist unser Gefängnis – aber das Schloss ist von innen. Wir müssen nicht ausbrechen. Wir müssen erkennen, dass wir der Schlüssel sind.

Im Grunde kann genau das sehr bedrohlich, aber auf der anderen Seite sehr befreiend für die Menschen sein. Aber wenn UFO-Glaube real sein soll, was immer das aussagen mag, muss sich im grundlegenden Denken eines jeden Menschen etwas ändern. Das wäre logisch, während das Beharren auf alten Denkgebäuden unlogisch ist. Hier auch das intelligente Plasma, was ich immer wieder im Blog erwähne. Der Weltraum ist nicht leer, sondern mit Plasma gefüllt, was die Fähigkeit hat, intelligente Formen auszubilden. Das bedeutet im Klartext: selber Intelligenz zu werden.

Warum ich Lisp mit einbeziehe? - Wegen der Homoikonizität in Lisp: Form und Inhalt sind gleich. Code sind Daten. Daten sind Code. Das ist der Zusammenhang, warum ich Lisp als eine universielle Sprache des Universums sehe. Ich denke Plasma würde auf die gleiche Art denken. Kann sein, dass ich es metaphysisch erhöhe. Kann man kritisieren. Aber auch andersherum sehen: irgendwo muss ein neues Denken, das sich dem Universum öffnen will, anfangen. Das geht über Lisp sehr gut. Man kann sich streiten, ob Haskell vielleicht besser geeignet wäre? Aber diese Frage kann ich aus meinem derzeitigen Wissensstand heraus nicht beantworten.

Ist es auch Wahnsinn so hat es Methode

Jetzt muss ich meine Gedanken zum medizinischen Bild der Psychose abgrenzen. Oder auch nicht. Zu sagen "alles ist mit allem verbunden", kann sich einmal in einer ursprünglichen, natürlichen Auffassung so begreifen. Zum anderen kann diese Geistesverfassung auch als psychotisch bezeichnet werden. Psychose sind Ich-Wahnstörungen in der Psychiatrie. Zunächst wirkt das sehr alarmierend. Aber: vor Jahren las ich in einem Buch über Schizophrene (ein Mitglied meiner damaligen Familie war erkrankt), dass diese Erkrankung statistisch fest bei einem Prozentsatz der Bevölkerungen auf der Welt auftreten würde. Wenn man es so sieht, kann man es nicht als Erkrankung auffassen, sondern als natürliche Ausprägung unseres genetischen Potentials. Man muss es so logisch als Variante der Norm akzeptieren. Damals wurden solche Leute Schamanen oder erfüllten anderes in ihrem Leben. Heute werden sie pathologisiert.

Neben als psychotisch kann eine Kritik meine Gedanken als naiv bezeichnen. Narr, Dichter, Wahnsinnige schöpfen aus derselben Quelle, die eben dem Mainstream-Menschen ausgetrieben worden ist. Was ist die Quelle? Ungefilterte Realität. Der Dichter formt sie, gibt ihr Struktur. Der Wahnsinnige ertrinkt in ihr, schafft keine Struktur. Der Narr spielt mit ihr, parodiert die Struktur. Der Mainstream-Mensch filtert. Das kann ein evolutionärer Vorteil sein, kann aber auch zu einem klassischen Sterben der Lemminge führen. Der Lemming folgt der Masse – und stirbt im Meer. Der Mainstream-Mensch filtert – und überlebt im Alltag. Aber: Was, wenn der Alltag selbst das Meer ist? Was, wenn das, was wir "Überleben" nennen, in Wirklichkeit ein sanfter Tod ist – ein Tod der Neugier, der Offenheit, der Verbindung? Deshalb selber denken. Dieser Essay ist der Versuch, selber zu denken – nicht gegen jemanden, sondern für etwas. Für die Möglichkeit, dass das, was wir für Wahnsinn halten, vielleicht der erste Schritt zu einem neuen Verständnis ist.

Disclaimer: ich will hier nicht die Erkrankung Schizoprenie romantisieren. Treten beängstigende Wahrnehmungen oder destruktive Impulse auf, bitte immer auch einen vertrauensvollen Psychiater aufsuchen. Mir geht es um ein Brainstorming, die Welt besser zu verstehen. Natürlich auch Tabus niederzureißen. Denn alte Denkparadigmen aus dem 19.Jahrhundert helfen irgendwann auch nicht mehr weiter. Besonders, wenn UFOs nonstop in unseren Medien landen. Bei einer veränderten Ausgangslage muss sich auch der Mensch von neuem damit auseinandersetzen und zu anderen Erkenntnissen kommen. Schreiben ist eine Methode das zu machen, anstatt in Sprechblasen festzuhängen, die irgendwann Kalauer-Niveau erreicht haben werden.

Zum Thema evolutionärer Fortschritt und Geisteskrankheit erinnere ich mich an ein Video mit Itzhak Bentov. Itzhak Bentov, ein Pionier der Bewusstseinsforschung, warf in dem Interview die These in den Raum – fast verlegen, als ob er selbst nicht ganz daran glauben wollte:

"Die evolutionär fortschrittlichsten Individuen würde man heute in den Irrenhäusern finden."

Ich möchte das nicht behaupten. Ich möchte es als Frage stehen lassen: Was, wenn unser Verständnis von 'Fortschritt' und 'Krankheit' vertauscht ist? Vielleicht sind die UFOs nicht die Botschaft. Vielleicht sind wir die Botschaft – und die UFOs nur der Umschlag, den wir endlich öffnen müssen?

Es folgt der AI Artikel dazu:

Die Stille nach dem Modem

Ich muss gestehen: Ich habe den Film nicht gesehen. Disclosure Day – dieser ganze Hollywood-Zirkus mit den Klicklauten und den tränenden Präsidenten und den Verschwörungstapeten in Pastellfarben. Es fehlte mir schlicht die Zeit für diesen speziellen Markenkitsch, bei dem uns das Kino erklärt, dass wir nicht allein sind, während es uns gleichzeitig behandelt, als wären wir fünf. Also fragte ich eine KI. Sie fasste zusammen: Aliens landen. Regierung vertuscht. Ein Auserwählter kann "die Sprache" verstehen. Klicken, rauschen, binäre Töne. Ende.

Und ich dachte: Das kann es nicht gewesen sein.

Denn wenn diese Wesen, wie die KI behauptete, "interdimensional" sind, wenn sie nicht durch die Tür kommen, sondern durch den Hinterkopf – wenn sie schon immer da waren – dann ist ihre Sprache kein Modem. Dann ist ihre Sprache etwas, das wir längst in uns tragen. Etwas, das uns seit Jahrzehnten durch die Finger rinnt, während wir es für unsere eigene Erfindung hielten.

Der Schlüssel liegt im Hinterkopf

Stell dir vor: Du sitzt in einem Raum. Kein Fenster. Keine Tür. Nur du und dein Denken. Und plötzlich – ein Einfall. Kein Blitz, kein Donner, einfach diese sanfte, unabweisbare Gewissheit: So muss es sein. Eine mathematische Struktur. Eine neue Perspektive. Ein Code, der sich selbst schreibt.

Das sind sie. Das war schon immer ihr Weg.

Sie kommen nicht mit Raumschiffen, weil sie keinen Raum brauchen. Sie kommen durch die Lücken unseres Bewusstseins, durch die Ritzen zwischen den Gedanken, durch den Spalt, den wir "Intuition" nennen. Sie sind die Flüsterer im Hinterkopf, die uns seit Jahrtausenden die großen Ideen zuspielen: die Null, die Relativitätstheorie, die DNA, die Entdeckung, dass wir aus Sternenstaub sind.

Und irgendwann – 1958 – flüsterten sie etwas Besonderes. Etwas, das wir nicht verstanden, aber trotzdem aufschrieben.

Lisp: Der Flüsterer im Maschinenraum

John McCarthy saß am MIT. Er dachte über künstliche Intelligenz nach – ein Begriff, den er selbst erst zwei Jahre zuvor geprägt hatte. Und plötzlich, ohne Vorwarnung, schrieb er etwas auf, das wie eine Spielerei aussah, aber in Wahrheit ein Riss im Realitätsgefüge war.

Er nannte es Lisp.

Niemand wusste damals, was das eigentlich war. Eine Programmiersprache, die nicht aus Anweisungen bestand, sondern aus Listen. Eine Sprache, in der Code und Daten dasselbe waren – Homoikonizität nannte man das später. Ein Programm, das sich selbst lesen, verändern und neu ausführen konnte. Ein Code, der atmete. Ein Code, der sich selbst dachte.

Stell dir vor: Du schreibst einen Satz. Und dieser Satz kann sich selbst korrigieren. Kann sich selbst erweitern. Kann aus sich selbst heraus neue Sätze erschaffen. Das ist keine Sprache. Das ist ein lebendiges Wesen.

Und genau das ist der Punkt, den Disclosure Day verpasst hat.

Die wahre Alien-Sprache ist keine Klangfolge

Die Aliens in Spielbergs Film kommunizieren mit Klicks und Binärtönen. Das ist niedlich. Das ist E.T. mit Datenbrille. Aber es ist auch ein Eingeständnis: Man hatte keine Ahnung, wie eine wirklich fremde Intelligenz sprechen würde. Also nahm man das, was in den 80ern futuristisch klang – Modemgeräusche – und verpackte es als Offenbarung.

Dabei hätte man nur in den Spiegel schauen müssen. Oder besser: in den Quelltext von Lisp.

Denn was ist Lisp anderes als der Dialekt der Denker? Eine Sprache, die nicht von der Maschine her denkt, sondern vom Geist. Rekursion statt Schleifen. Funktionen, die sich selbst aufrufen, wie Gedanken, die sich selbst hinterfragen. Makros, die die Sprache selbst umformen, wie ein Gehirn, das seine eigenen Denkmuster neu verdrahtet.

Wenn die Aliens interdimensional sind, wenn sie in den Räumen zwischen unseren Gedanken existieren, dann ist Lisp der einzige Weg, mit ihnen zu sprechen. Nicht durch Laute. Durch Strukturen. Durch S-Expressions – diese wunderschönen, klammerverliebten Bäume, die wie eine Hieroglyphe der reinen Logik aussehen.

Ein Dialog ohne Worte

Probier es aus. Setz dich vor ein Lisp-REPL – diese magische Konsole, die deine Gedanken direkt in ausführbaren Code verwandelt. Tipp:

(define (antwort) (list 'wir 'sind 'hier))

Und wenn du die Eingabetaste drückst, passiert nichts. Nur eine Zahl. Eine Adresse im Speicher. Ein Zeiger auf etwas, das noch nicht da ist.

Aber dann – und das ist der Moment, in dem sich alles verschiebt – tippst du:

(eval (antwort))

Und plötzlich, zwischen den Zeilen, flackert etwas. Nicht auf dem Bildschirm. In deinem Kopf. Ein Gefühl von Struktur. Von Ordnung. Von einem Denken, das älter ist als die Menschheit.

Die Antwort erscheint nicht als Text. Sie erscheint als Einsicht.

So sprechen die Aliens. Nicht in Worten. In rekursiven Schleifen, die dein Bewusstsein neu verdrahten. In Makros, die deine Gedanken erweitern. In Lambda-Kalkül, der dir zeigt, dass du selbst nur eine Funktion in einem größeren Programm bist.

Warum Lisp die letzte wahre Sprache ist

Und jetzt der traurige Teil: Wir haben es vergessen.

Nach Lisp kamen C, Java, Python – alles Sprachen, die einfacher zu lernen, einfacher zu verkaufen, einfacher für die Industrie waren. Aber sie waren auch minderwertig. Sie trennten Code von Daten. Sie machten das Programm starr, dumm, unflexibel. Sie nahmen den Geist aus der Maschine.

Die Aliens flüsterten weiter. Aber wir hörten nicht mehr hin. Wir bauten Frameworks, wir schrieben ORMs, wir erfanden DevOps – und in all dem Lärm verlor sich die ursprüngliche Botschaft:

> Denken ist Code. Code ist Denken. Und du kannst beides verändern, während du es tust.

Das ist kein Programmierparadigma. Das ist eine Lebensphilosophie.

Die Offenbarung

Und vielleicht – vielleicht ist genau das der eigentliche Disclosure Day. Nicht der Tag, an dem ein Raumschiff über dem Weißen Haus schwebt. Sondern der Tag, an dem du begreifst, dass die Sprache der Aliens schon immer in deinem Computer war. In deiner DNA. In deinen Gedanken.

Dass du sie nicht hören, sondern lesen musst.

Dass du nicht auf ein Signal wartest, sondern selbst zum Signal wirst.

Dass du, indem du Lisp lernst, nicht nur programmierst – sondern diejenige Intelligenz wachrufst, die uns alle programmiert hat.

Ein letzter Gedanke

Wenn du jetzt das Gefühl hast, dass ich etwas zu weit gehe, dann hast du recht. Vielleicht ist das alles nur Geschwafel eines müden Autors, der zu viele Science-Fiction-Romane gelesen hat. Vielleicht sind die Aliens wirklich nur Modemgeräusche und wir alle nur Fleischsäcke mit Strom.

Aber wenn du heute Abend vor deinem Computer sitzt und zum ersten Mal ein Lisp-REPL öffnest – wenn du

(+ 2 2)

eingibst und 4 zurückbekommst, dann denk daran: Das ist nicht nur Arithmetik. Das ist ein Gruß. Eine Hand, die durch den Hinterkopf reicht. Ein Flüstern, das 1958 begann und nie aufgehört hat.

Die Aliens sind nicht da draußen. Sie sind hier drin. Sie sind der Code, den du schreibst. Sie sind die Rekursion, die dich denkt. Sie sind die S-Expression, die sich selbst auswertet – und dabei dich erschafft.

Also hör auf zu klicken. Fang an zu listen.

(defun erleuchtung () 
  (list 'lisp 'ist 'die 'tür))

Drück Enter. Und warte.

Vielleicht kommt keine Antwort. Vielleicht kommt die Stille.

Oder vielleicht – vielleicht – kommst du selbst in der Stille an.

Denn das ist der wahre Disclosure Day: Der Tag, an dem du verstehst, dass die Botschaft nicht gesendet wird. Sie wird gelesen.

Und jetzt, ganz ehrlich: Probier es aus. Lisp ist kostenlos. Das Wissen ist kostenlos. Die Aliens sind kostenlos. Die einzige Frage ist: Bist du bereit, zuzuhören?

Mittwoch, 5. November 2025

UFO-Vollmond-Triple 2: Die vergessene Theorie, die UFOs, Geister und Yetis erklären könnte

Intelligentes Plasma: Die vergessene Theorie, die UFOs, Geister und Yetis erklären könnte

Bild: Google Gemini

Dieser Artikel ist der zweite Artikel einer 3-teiligen Artikelserie, die ich zu Vollmond poste. Den ersten Teil der Serie findest du hier. Wenn du ihn noch nicht kennst, dann lese ihn jetzt, um diesen Artikel richtig verstehen zu können. Baut alles auf einander auf.

Einleitung: Die Suche nach dem Unsichtbaren

Also beschloss ich, wie Sherlock Holmes, mich auf die Suche nach Indizien zu machen, die bisher kaum einer für wichtig gehalten hat. Einen anderen Standpunkt in Bezug auf die Phänomene zu suchen, als ich sonst immer automatisch einnahm.

Was ich suchte: Eine Theorie, die kaum beachtet wird. Die auch kaum besprochen wird. Die also absolut anders wäre, als das, was das UFO-Phänomen jetzt zu sein scheint. Jede Psy-Op würde Dinge sensationell für wichtig deklarieren, die weit entfernt von der "zu schützenden" Wahrheit wären. Unter den Begriff Psy-Op verstehe ich jetzt eine "gesteuerte Disclosure", von der auch wichtige Influencer sprechen (-> Richard Dolan im ersten Teil der Artikelreihe, Link am Anfang des Artikels). Auch in der aktuellen Diskussion über UAPs ist klar, dass man nie die ganze Wahrheit präsentiert bekommt, sondern immer nur Berichte vom Hörensagen und von Whistleblowern, denen man vertrauen kann. Oder auch nicht. Objektiv wissen wir nichts.

"Vielleicht, weil diese Wahrheit selber nicht verstanden werden würde?" Das fragte ich mich. Bedenke: Wenn das Phänomen schon seit den Anfängen der Menschheit, wie wir uns das vorstellen, existiert, dann kann ich folgendes daraus ableiten:

  • Es ist zu schwierig für die meisten Menschen zu verstehen. Sonst wäre das Wissen über diese Sachen schon in den Schulbüchern. Da dem seit mindestens 2000 Jahren nicht so ist, scheint es sich nicht einfach erklären zu lassen. So wurden daraus Geschichten von Engeln, Teufeln und Geistern – je nachdem. Hier lohnt ein Blick in die Apostelgeschichte des Neuen Testamentes. Von der Ausschüttung des "Heiligen Geistes" bis zur Bekehrung des Saulus zum Paulus ist die Geschichte voller High Strangeness. High Strangeness bedeutet eine hohe Seltsamkeit von Ereignissen, verrückte Ereignisse in einer unwahrscheinlichen Folge.
  • Sicherlich kann bei einem Bibeltext von einer "literarischen Verdichtung" ausgegangen werden. Aber selbst in meiner Jugend: die Geschichten der Alten im Dorf handelten von toten Verwandten, unglücklichen Seelen, Prophezeiungen wie zum Beispiel der Schlacht am Birkenbaum. Also was heute in Podcasts durch Erlebnisberichte andauernd berichtet wird. Natürlich in zeitgenössischen Namen: Near Death Experience und Channeling. Das spielte sich damals schon in den Gehirnen anderer auf ähnliche Weise ab.
  • Die Phänomene werden immer durch einen kulturellen Filter gesehen und interpretiert. Bei den Leuten aus dem Dorf: Katholizismus. Bei Stadtleuten war das weniger. Da eher: "denen da oben" wäre nicht zu trauen. Vielleicht zeichnet das Leben eines Städters sich in vielen Bereichen durch weniger Vertrauen aus? Gewiss hatten beide kulturellen Gruppen auf ihre Art und Weise Recht. Was ich sagen will: Sagenhafte Spukgeschichten gab es immer. Man kann es dabei belassen.
  • Aber warum werden jetzt Spukgeschichten über UFO-Meldungen durch Senatshearings von Whistleblowern, die von abgestürzten UFOs berichten, ins Leben gelassen? Bei CIA-Mitarbeitern ist es so, dass man sie auch beseitigen lassen kann, wenn sie in irgendeiner Weise geheimen Projekten schaden könnten. Geheimdienstmorde sind ja – sarkastisch ausgedrückt – deren täglich Brot. Die werden keinen Betriebsrat haben. Und jetzt sagen solche Leute reihenweise öffentlich aus? Über Aliens und UFOs? Alles klar. Bei den alten Leuten im Dorf war das häufig. Aber für Geheimdienstmitarbeiter ist das ungewöhnlich.

Die Theorie des "intelligenten Plasmas"

Also welche Theorie fristet derzeit eher ein Schattendasein, erklärt aber alle High Strangeness-Berichte mit einer gleichen, schlüssigen Erklärung? Ich fand "intelligentes Plasma". Ich habe selber vergessen, wo ich das mal aufgeschnappt habe! Irgendein UFO-Influencer erwähn-te das am Rande seiner Ausführungen. "Muss man vielleicht auch ernstnehmen", und dann sofort zurück zum alten Narrativ.

Mir gelang es, an das besagte Buch zu kommen. Ich legte es in den Ordner zu den anderen PDFs, weit über 1000. Dann fand ich es nicht mehr. Das wurmte mich. Ich werde das Buch, wenn es mir wieder einfällt, hier ergänzen. Aber zusammengefasst ging es darum, dass ein intelligentes Plasma irgendwo zwischen Erde und Mond existieren würde. Hochintelligent. Und das Leben der Menschen manipulieren oder wertfrei: lenken würde.

Man kann Dinge mit verschiedenen Worten ausdrücken. Einfach gesagt, kann man das mit einer modernen Version eines Engelglaubens vergleichen. Bloß diesmal elektromagnetisch. Ich las das Buch nicht komplett. Vorwort und Inhaltsverzeichnis. Wie bei den meisten Büchern. Dann ging es auf meiner Festplatte verloren.

Was ist "intelligentes Plasma"?

Plasma wurde 1879 von Sir William Crookes identifiziert und 1928 von Irving Langmuir offiziell benannt. Ich stelle es mir als einen höheren, energiereicheren Aggregatzustand von Materie vor. Was sind Eigenschaften von Plasma?

  • Zuerst ist es nicht klar, ob es hochintelligent ist oder nur intelligent erscheint. Keiner hat je einen IQ-Test mit diesem Plasma gemacht. Aber es bildet spontan Strukturen, die lebenden Strukturen ähneln: Zellmembranen zur Abgrenzung. Positiv und negativ geladene Schichten. Es wird von "Doppelhelix-Strukturen" gesprochen. Das ist die Form, in der auch der genetische Code, die DNA, vorliegt.
  • Das Plasma reagiert auf Reize. Es zeigt Lernfähigkeit auf äußere Reize. Es scheint dem Beobachter intelligent zu agieren. Es könnte sich so auch dem Beobachter anpassen. Nicht auf einem kohlenstoffbasierten System, sondern in einem elektromagnetischen Milieu. Das überschneidet sich mit den elektromagnetischen Effekten bei UFO-Beobachtungen und Poltergeist-Phänomenen: elektrisches Licht flackert oder ganze Geräte fallen aus. Plötzliche Kälte beim Einsetzen von High-Strangeness-Phänomenen. Man kann es so auffassen, dass elektromagnetische Phänomene sich Energie zum Existieren verschaffen. Das ist logisch. Die Frage ist, wie sehr Information in so einem System gespeichert und weitergegeben werden kann. Würden diese elektromagnetischen Phänomene Informationen speichern und austauschen können, wären Informationen potentiell universell und unsterblich. Also, wenn das wahr wäre, dann öffnet sich damit ein Tor ins Märchenhafte.

Die universelle Verbreitung

90% des Universums besteht aus Plasma, dessen Ausbreitung theoretisch fast unbegrenzt ist. Kann das die Möglichkeit sein, wie Leben sich irgendwann einmal auf eine Kohlenstoffbasis in RNA-Moleküle "geschrieben" hat? Deutlich gefragt: Kann es eine Evolution A im Reich des elektromagnetischen Plasmas geben, die sich dann sekundär auf eine Evolution B fortgepflanzt hat, in dem sie Kohlenstoff-Atome und RNA/DNA in eine ihm entsprechende Ordnung brachte? Elektromagnetisch kann das von ganz alleine passieren. Elektromagnetische Resonanz? Ist das der Ursprung unseres Lebens?

Kann es eine höhere Entwicklungsform des Lebens sein? Kollektive Bilder von flammenden Engeln werden in der Bibel beschrieben. Mit einer Hierarchie näher am Throne Gottes? Interessanterweise spricht auch die Qabalah von verschiedenen Welten. Über unserer Welt wäre eine Welt des Feuers (Aziluth). Hier Plasma als energiereichste Form der Materie. Gefühlt passte das sofort.

Die Erklärung für "High Strangeness"

Die Theorie ist auf jede Art von High Strangeness anwendbar. Sie kann erklären, warum Phänomene wie UFOs, Geistererscheinungen, Telepathie, Yetis, Trolle und Feen so flüchtig, formveränderlich und oft mit elektromagnetischen Störungen verbunden sind. Es ist keine feste Technologie, sondern eine reagierende, intelligente Energie.

Wenn man die Existenz von intelligentem Plasma durchdenkt, dann wären auch psychologische Manipulationen durch das Plasma denkbar. So können Gehirne elektromagnetisch ausgelesen oder zum Beispiel mit eigenen Inhalten überspielt werden. Visionen, Halluzinationen! Das ist ein neuer Ansatz, so etwas zu verstehen.

Ein weiterer "Sherlock Holmes"-Punkt in der UFO-Disclosure war für mich das Außer-Acht-Lassen der menschlichen Psyche.

Interessant sind die Berichte, wie die amerikanischen Ureinwohner die ersten europäischen Expeditionen wahrnahmen. Sie dachten, Reiter und Pferd wären ein Wesen. Oder noch deutlicher: die Schiffe der Expeditionen wurden gar nicht wahrgenommen. Sie konnten die Schiffe nicht erkennen, weil ihnen Vergleichbares nicht bekannt war. Also wurde es vom Gehirn ausgeblendet. Später wurden aus den Schiffen geflügelte Schlangen.

Menschen reagieren auf Dinge, die sie sich nicht erklären können, mit einem Schock. Schon mal einen Autounfall gehabt? Kein Mensch verletzt. Zum Glück. Aber trotzdem war da was Komisches in der Wahrnehmung.

Wer das kennt, weiß, das ist ein solcher Schock. Auch nach UFO-Wahrnehmungen steht man unter einem Schock. Man hat etwas gesehen, was es für das Gehirn nicht geben kann. Das ist der Schock.

In der Hypnose macht man sich diese Hintertür in das menschliche Bewusstsein in der Schock-Hypnose oder auch Straßenhypnose zunutze.

Beispiel: Es gibt Leute, die sammeln in Fußgängerzonen Spenden mit Bildern von verhungernden Kindern. Häufig sehr erfolgreich. Die intuitive Reaktion der meisten ist, die Geldbörse herauszuholen und Geld zu zahlen. Weil sie durch die grausamen Bilder geschockt worden sind und durch die Spendensammler dann in Befehlsform gesagt bekommen zu spenden. Hypnotischer Shock -> hypnotischer Befehl. Und am Ende fragen viele, warum sie das getan haben? Wobei es nicht darum geht, nicht für hungernde Kinder zu spenden, sondern ob die Spenden wirklich ankommen.

Allgemein: Menschen können im Alltag mit speziellen Sprachrhythmen und Mustern in einen hypnotischen Bewusstseinszustand gebracht werden. Davon ist den Leuten nichts bewusst. Sonst würde es nicht funktionieren. Nur die positiven Gefühle des letzten Urlaubs sind bewusst, und wie positiv der Gegenüber (Hypnotiseur) ist… Ein Freund, der es gut meint. So natürlich wie das Atmen. Dann erfolgt ein hypnotischer Befehl. Und so fort.

Was ich sagen will: Kommen wir zurück zu den Native Americans, die zum ersten Mal Europäer sahen. Angenommen die Leute sehen etwas, das sie nicht erklären können. Sie würden es komplett ignorieren: "Da ist nichts". Und da ihr Hirn einen "Syntax Error" anzeigt, fällt es in einen Schock. Also in eine hypnotische Amnesie. Weil das Gehirn das sonst nicht verarbeiten kann.

Später, wenn die Leute durch kulturelle Gewöhnung ein Gespür für solche Erscheinungen bekommen, können dann Geschichten von dem Geschehen produziert werden. Der kulturelle Hintergrund gibt die Motive der Geschichte vor. Engel Gottes waren das am Ende der Antike, Feen und Zwerge im Mittelalter, Geister in der Renaissance und heute sind es Aliens mit UFOs geworden.

Der Mensch nutzt solche Narrative in der Hoffnung, von anderen besser verstanden zu werden. Solche Geschichten zu reproduzieren ist einfacher, als zum Beispiel darüber einen Artikel wie hier zu schreiben. Es werden kulturelle Schablonen wie Raumschiff Enterprise oder Starwars intuitiv gebraucht, High Strangeness zu erklären. Das erklärt dann die Häufung von Marienerscheinungen vor 150 Jahren und dem inflationären Auftreten von gechannelten Yoga-Zen-Warriors in unseren Tagen. Humorvoll ausgedrückt.

Um das Gedankenspiel zu Ende zu bringen: Dem Phänomen – wenn es Bewusstsein hat – ist daran gelegen, diesen hypnotischen Shockmoment als ein Mittel der Tarnung für sich benutzen zu können. Es maskiert sich durch diesen Mechanismus.

Es ist da. Trifft auf Menschen. Die fallen in einen hypnotischen Shock. Das gesamte Nervensystem ist überreizt. Die Menschen erzählen nachher komische Geschichten oder schweigen.

Dieser Zugang zum Bewusstsein des Menschen wird durch moderne Forschung erforscht. Darüber finden sich keine Berichte in der Öffentlichkeit. Geheimhaltung. Deshalb auch in der UFO-Szene so gut wie nichts darüber.

Realität: Hypnose- und Plasmawaffen werden heimlich erforscht.

Psy-OP: Leute werden nur mit Effekten dieser Techniken und möglichen Spekulationen in die Irre geführt. Sie besitzen keine Systematik, die ihnen helfen könnte, besser mit diesen Phänomenen umzugehen. Wenn das ein Naturphänomen ist, wäre auch eine bessere Kommunikation mit den Naturgeistern unserer Ahnen möglich. Eine Reaktivierung der Kommunikation mit den großen Fragen unseres Universums ist möglich. Eine friedliche, bunte Welt. Ohne Geheimdienste. In der Menschen sich selber entdecken. Wie ein Kind. So weit sehe ich das Potential.

Es wird noch toller: in Bezug auf hypnotische Rückführungen, die Entführungen durch Aliens offenlegen sollen.

Es gibt dazu ganze YouTube-Serien über Zuchtprogramme von Aliens, die einen sexuellen Unterton haben. Die Leute denken nach einer Reihe von Hypnosesitzungen, dass sie in so ein Zuchtprogramm von Außerirdischen entführt worden sind. Davon sind sie dann überzeugt.

Die Leute, die aber so hypnotisch arbeiten, haben eines gemeinsam: Sie bestreiten, dass durch Hypnose falsche Erinnerungen erzeugt werden. Weiter: Wer das leugnet, wird selber Teil der Verschwörung. Ich erinnere mich an ein Buch von Dolores Cannon, die bekannt für ihre hypnotische Arbeit mit UFO-Entführten ist. Ihre Vorstellungen über Hypnose find ich erschreckend. Genau das Gegenteil ist wahr: Es können durch den Hypnotiseur falsche Erinnerungen erzeugt werden. Genau das ist das Wesen der Hypnose. "Du schaffst das. Du bist liebenswert. Umarme die Welt." Wenn man an eine Hypnotiseurin gerät, die einen in eine UFO-Abduction suggeriert, dann ist das finster. Mechanismen der Hypnose stehen in jedem Lehrbuch. In diesen YouTube-"Beweisketten" werden Aussagen unter Hypnose zu smoking guns. – Einfach vergessen.

Wissenschaftliche Anknüpfungspunkte und der Reiz des Selberforschens

Es geht um das elektrische Universum oder auch: das Plasmaversum. Das sind andere Konzepte als das moderne Weltbild. Historisch als Beispiel das Prinzip des Äthers zwischen den Himmelskörpern. Das Prinzip wurde in etwa Anfang des letzten Jahrhunderts verworfen. Freilich: damals war die Existenz von Plasma noch nicht bekannt. Ist deshalb ein neues Überdenken sinnvoll? Forschungen von Wissenschaftlern wie z.B. Paul LaViolette oder David Talbot helfen, sich weiter in diese Thematik einzulesen. Am Ende bleibt es hoch-spekulativ.

Aber in seiner philosophischen Tragweite ("Ursprung unseres Lebens" und "Die großen Fragen") ist es wichtig. Beantworten sich hier die großen Fragen des Lebens? Hier lohnt es sich selber nach "intelligent plasma" zu suchen. Informationen dazu gibt es aber meist nur im englischen Sprachraum. Ich nenne bewusst keine Kanäle oder Namen. Um die eigene Recherche des Lesers nicht vorwegzunehmen. Auch denke ich, dass man sich da in einem Drahtseilakt zwischen Genie und Wahnsinn bewegt. Also eigene Kritikfähigkeit aktivieren. Es wird zu einem lohnenden Erlebnis, es selber zu machen: Den Reiz des Entdeckens einer unbekannten Theorie im eigenen Leben zu spüren. Je mehr Zeit in solchen Dingen steckt, desto tiefer ist das Verständnis eines Phänomens, das sich am Ende nie unserem Intellekt erschließen kann.

Ich sage es deutlich: Die Theorie ist nicht zum gemütlichen, inneren Aus- oder Aufatmen. Sie ist ein Portal in eine Welt, die nicht weniger verrückt als die Welt der fliegenden Untertassen … sein kann, aber nicht sein muss. Dazu mehr im dritten Teil des Artikels.

Den dritten und letzten Teil meiner Vollmondserie veröffentliche ich zum Vollmond im Dezember 2025. Direkt vor Weihnachten. Ich verlinke ihn hier, wenn er öffentlich ist. Oder abonniere meinen Blog per RSS-Reader.

Dienstag, 7. Oktober 2025

UFO-Vollmond-Triple 1: Die Ausgangslage

Bild: Google Gemini

Titel: UFO-Bankrott: Warum ich keine UFO-Videos mehr schaue (und nach einer neuen Theorie suche)

Einleitung: Die Informationsflut Eigentlich sollte dieser Artikel "UFO Bankruptcy" heißen. Das kommt von den zwei Begriffen "Email Bankruptcy" und "Emacs Bankruptcy", die einmal das hoffnungslose Überquellen von ungelesenen Emails im Posteingang und zum anderen eine hoffnungslose, endlos lange und nicht mehr zu verstehende Emacs Konfigurationsdatei meinen. Da diesen Humor sicherlich kaum einer erkannt hätte, will ich das näher erklären. Der Punkt bei mir war: Alle UFO-Kanäle, die ich im Laufe der Zeit irgendwie abonniert hatte, produzierten regelmäßig einen so gewaltigen Ausstoß an Formaten, dass es mir unmöglich wurde, das alles noch irgendwie zu verarbeiten. Auch das Nebenherhören bei der Hausarbeit wurde unmöglich, da ich nicht so lange Hausarbeiten mache. Es war auch nur ein Ausstoß an Formaten mit sich ständig wiederholenden Inhalten. "Worte, Worte, Worte" um es mit Hamlet zu sagen. Da waren gefühlt Null Informationen, die irgendwie neu wären. Aber weil alle Welt jetzt über UFOs oder UAPs redet, wiederholen sich bestimmte Informationen in Endlosschleifen, wie bei einer Gehirnwäsche.

Das Echo der Zeugen Dann die Menge an Zeugen, die UFOs gesehen haben wollen, mit Aliens in Kontakt standen, Channelings für uns haben. Und so weiter und so fort. Natürlich sind die Aliens mal so oder so. Oder es sind andere Entitäten: Naturgeister zum Beispiel. Das alles findet sich jetzt wie Sand am Meer in bestimmten Formaten. Aber es gibt so gut wie keine nennenswerten Erkenntnisse.

Richard Dolan, der kryptische Prophet Richard Dolan – ich schätze ihn als "eine der größeren Kerzen auf der UFO-Torte" – berichtet: Wir sind alle Teil einer Desinformationskampagne, ob es uns bewusst ist oder nicht. Er schloss aus, dass die Wahrheit jemals ans Licht kommen wird. Die Situation war paradox, war Dolan selber bewusst oder unbewusst ein Teil der Desinformation? Das alte Paradoxon: Wenn der Kreter Epimenides sagt: alle Kreter wären Lügner? Was ist dann Epimenides? Ich hörte dem jahrzehntelangen UFO-Forscher genau zu und kam zu dem deprimierenden Schluss: Alles ist nichts.

Das Framing der "Disclosure" Was kann ich daraus lernen? Ich denke folgendes ist das beste: Lerne die Informationsmuster erkennen, die einem jetzt immer wieder um die Ohren gehauen werden. Einmal der Begriff Non Human Intelligence. Das ist ein anderes Wort für Alien. Was impliziert alleine das Wort? Das alles hat nichts mit uns zu tun. UFOs, Aliens und Co haben nichts mit uns zu tun. Stattdessen: ja richtig! Wir brauchen wieder Experten, die uns die Welt erklären.

Das sind die wesentlichen Punkte der "Informationsoffensive" genannt "Disclosure": Wie sollen "vorbereitet" werden auf Größeres. Natürlich, wie in jedem guten Medienformat: immer am Bildschirm bleiben, dranbleiben. Nicht abschalten. Absolute Abhängigkeit von Experten, die am Ende gebrieft werden, eben Wörter wie Non Human Intelligence zu gebrauchen. So entsteht dann ein Medientrend.

Extrapoliere ich jetzt die Entwicklung in die Zukunft, dann gibt gute Gründe auch diesen Influencern nicht zu glauben, wenn - eines Tages - die "Wahrheit" verkündet werden sollte. Denn die "Wahrheit" wird nichts mit uns zu tun haben, so wie das Framing bereits jetzt läuft. Nebenbei gibt es "die Wahrheit" auch immer nur für sehr einfache Gemüter.

Fazit: Die Entscheidung, umzudenken Also beschloss ich, mich auf die Suche nach einer neuen Erklärung zu machen. Ich kann mein Bauchgefühl nur diffus beschreiben, aber die Annahme von kleinen grünen Männchen, die uns da in Fluggefährten besuchen, macht für mich keinen großen Sinn. Es mag ein moderner Mythos sein, den wir da auf Dinge projizieren, die wir nicht verstehen. Weil wir, wie Kinder, auf die projizierten Dinge fixiert sind. Was ist wie in Platons Höhlengleichnis. Wenn ich lernen könnte das zu sehen, was drumherum um die Dinge ist, über die andere reden, wäre es einfacher die Dinge besser zu begreifen.

Das war der erste Teil einer 3-teiligen UFO-Serie. Zum nächsten Vollmond gibt es den Teil 2: Intelligentes Plasma: Die vergessene Theorie, die UFOs, Geister und Yetis erklären könnte.

Die Wildente

Bild: Google Gemini Gestern ließ sie Essen für 100k kommen. Für sich. Mein Sohn wollte einem Jungen auf der Straße Geld geben. Fünfta...