Dienstag, 29. Oktober 2024

Endless Rock - früher oder später kriegt er dich

Der YouTube-Algorithmus brachte mir beständig bestimmte Bands, die ich zuerst gar nicht zu schätzen wusste. Aber sie entsprachen meinen Hörgewohnheiten. Ich bevorzuge Instrumentalmusik, die auch einfach im Hintergrund laufen kann. Ich nenne so etwas "Raummusik", da sie zu einem Teil des Raumes werden darf - ohne jetzt zu besitzergreifend zu werden. Ich denke, Vokalmusik ist oft zu aufdringlich. "Raummusik" ist ein Begriff, um mein persönliches Musikerleben auszudrücken.

Da kamen also Ein-Personen-Bands wie "Sleeping Pandora", "Stone Rebel" und "Octopus Diver" auf meinem Display. Und zwar massiv. Ich habe die Reihenfolge der Bands nach Anzahl ihrer Veröffentlichungen auf YouTube und woanders aufsteigend aufgezählt. "Sleeping Pandora" veröffentlicht noch jährlich, "Stone Rebel" mehrmals im Jahr und "Octopus Diver" permanent. Also wenn du die alle hören willst, kommst du wahrscheinlich gar nicht damit nach. Bluessession nonstop.

Hier mal die Diskographie von "Octopus Diver" als Beispiel auf Youtube.

Die Länge der Alben beträgt etwa 30 bis 60 Minuten. Endlessrock ist eigentlich stundenlanges Spielen auf der Gitarre. Bluestonleiter hoch und runter. Improvisation. Mit atmosphärischen Synthesizerklängen und natürlich auch mal Schlagzeug und Bass. Das endlose Gitarrensolo steht aber im Mittelpunkt und ist natürlich auch der Traum eines jeden Gitarristen.

Die meisten Endlessrock-Projekte sind Ein-Mensch-Projekte. Es gab auch eine Zusammenarbeit von "Octopus Diver" und "Stone Rebel". Meister des Genres sind "Octopus Diver" (Frankreich), "Stone Rebel" (USA) und "Sleeping Pandora" (Deutschland). Hypnotische, sich wiederholende Gitarrenriffs, die sich über lange Strecken erstrecken, oft mit minimalistischen Rhythmusstrukturen und atmosphärischen Synthesizer-Elementen, charakterisieren den Endless Rock sehr gut. 1

Wenn dich diese faszinierende Welt des Endless Rock interessiert, dann hör dir unbedingt die Musik von "Octopus Diver", "Stone Rebel" und "Sleeping Pandora" an. Lass dich von den trance-artigen Gitarrenlandschaften in den Bann ziehen und entdecke eine neue Dimension der Instrumentalmusik!

1 Ich denke, die Einflüsse des Genres sind Psychedelischer Rock, Krautrock und Drone-Musik. Aber solche Themen sind immer ein sehr weites Feld. Auf jeden Fall kommt die Faszination beim Hören durch die Endlosigkeit der trance-artigen Atmosphäre der Musik. Hier auch der Vergleich zu anderen Genres wie Post-Rock oder Ambient, die ebenfalls auf Langsamkeit und Atmosphäre setzen.

Donnerstag, 24. Oktober 2024

3 nerdige Arten seine Zeit zu verpulvern - und sich dabei cool vorzukommen

Hallo. Die letzten Tage wurden für mich sehr kurz. Die Zeit war knapp, da ich nerdigen Erinnerungen meiner Jugend hinterherjagte. Was habe ich damals nicht alles gemacht? Notabene: Als nerdig definiere ich Dinge, bewusst abseits des als normalen Akzeptieren, die mit einem Zeitaufwand betrieben werden, mit dem andere ihre Brötchen verdienen. Aber natürlich mit einer professionelleren Einstellung. In diesem Artikel geht es also um ernsthaft gemeinten Quatsch.

Atlantis Pbem

Atlantis Pbem war ein klassisches Fantasy-Rollenspiel, das per E-Mail gespielt wird. Daher Pbem, was played by Email bedeutet. Das Spiel erfordert viel Zeit und Engagement. Es geht darum, ein Reich, ein Volk oder etwas aus deiner Fantasie aufzubauen. Rein virtuell mittels Textbefehlen. Hinzu kommt ein bisschen Mathematik. Ressourcenverteilung. Ein Zug in diesem Spiel kann dann nach einigen Monaten Spielzeit so arbeitsintensiv werden wie eine Steuererklärung. Also der Kopf raucht und entsprechend groß ist die Freude bei der Zugauswertung, wenn alles geklappt hat. The Eagle has landed.

Wer sich das Spiel anschauen will, kann das hier tun. Es gibt auch noch eine deutsche Variante, die Eressea heißt. Ich war überrascht, dass es überhaupt noch laufende Partien in dem Spiel gibt. Wie viel Jahre ist es her? 20 bis 30 Jahre. Hier hab ich auch die letzten Wochen gespielt, ohne zu merken, wie mir die Zeit für wichtige Sachen, wie z.B. für diesen Blog zu schreiben, davon lief. Aber am Ende geht es vielen darum, andere Spieler zu übervorteilen. Das machen manche Spieler so. Also mir gefiel am Ende die Atmosphäre nicht mehr. Es gibt genug Kriege und Gewalt in den Medien und auch der realen Welt. Also ging es bei mir weiter mit schöneren Spielen, die einen mehr in eine fantasievolle Atmosphäre eintauchen lassen, als zu stressen. Ich habe aber den Quellcode des Spieles und kann jetzt alleine spielen. Nach meinen Zeitvorgaben, was weniger stressig ist, und es ermöglich das Spiel trotzdem zu erforschen.

Bard's Tale I,II und III (DOS)

Bard's Tale war ein Rollenspiel-Kultklassiker der 80er-Jahre mit stundenlangen Spielsessions, um die riesigen Dungeons zu erkunden. Die Spiele haben ein komplexes Kampfsystem mit Charakterentwicklung, um Fans zu fesseln.

Bard's Tale war also ganz ganz früher. Also Bard's Tale III spielte ich als Kind. Ich spreche jetzt über die originalen DOS-Versionen des Spieles 1. Vor kurzem gab es ein "Remake", was wahrscheinlich auch gemütlicher zu spielen ist. Das meine ich jedoch nicht. Um alte DOS-Spiele auf einem Rechner zu spielen, brauchst du die DOS-BOX. Ich denke, das Programm ist auch für Windows und Mac frei erhältlich. Wenn Du die DOS-BOX hast, lädst du Dir von irgendwo das originale DOS-Spiel herunter und kannst es dann spielen. Hier gibt es eine riesige Auswahl an DOS-Spielen. Vielleicht ist auch dein Lieblingsspiel von damals darunter?

Bard's Tale I, II und III habe ich schon seit Jahren inklusive Manuals auf einer meiner Festplatten. Du erschaffst eine Heldengruppe und führst diese Gruppe vornehmlich durch Dungeons. Am Ende gibt es Big Boss Gegner zu besiegen und die Gruppe entsprechen aufgelevelt zu haben. Auf altem Rechnenpapier (kennst du das noch aus der Schulzeit?) musst du mit Bleistift und Radiergummi das Dungeon aufzeichnen. Sonst verirrst du dich. Bard's Tale ist besonders partnerschaftsgefährdend, wenn du völlig gebannt irgendwelche Dungeons auf Papier kritzelst, nicht gestört werden willst, und bei schlecht animierten 2D-Monstern mit dir selber oder sonst irgendetwas, dem Außenstehenden Unbekannten, redest. Das kann für einen Außenstehenden verstörend sein. 2

Morgengrauen (MUD)

Morgengrauen ist eines der ältesten noch aktiven Multiplayer-Online-Rollenspiele, welches rein textbasiert ist. Es erfordert viel Fantasie und Vorstellungskraft, erreichte aber trotzdem eine große Fangemeinde, die den sozialen Aspekt und die Tiefe des Spiels schätzte. Das Spiel ist so alt, dass es selbst als deutschsprachiges Spiel, keine deutsche Tastatur unterstützt. Also keine Umlaute: ae statt ä, oe statt ö und so weiter. Ich entdeckte zufällig den Mudlet Client in einem meiner Ordner und klickte: Morgengrauen war voreingestellt, und ich tauchte einfach ein in die Spielatmosphäre. Der Reiz ist gerade, dass da keine Grafik ist. Alles musst du dir im Kopf vorstellen. Es gibt aber eine textbasierte Spieldynamik. Dafür ist dann der Client gut: Triggern, Scripten, alles möglich. Morgengrauen findest du im Internet, genauso wie das Schwestern-MUD Wunderland. Auch nett sich umzuschauen.

Was bedeutet tiefe Immersion?

Die Spiele haben folgende gemeinsame Aspekte:

  • Hoher Zeitaufwand, der von Fans gerne in Kauf genommen wird

  • Tiefe Immersion und Faszination für Fans, die bereit sind, sich in die Spiele zu vertiefen

  • Spaß am gemeinsamen Erlebnis und an der Interaktion mit Gleichgesinnten

Was bedeutet jetzt Immersion? Immersion bezeichnet in Bezug auf Spiele und andere Medien das Gefühl, vollständig in die dargestellte Welt einzutauchen und sie als real wahrzunehmen. Einige Merkmale von Immersion sind:

  • Verlust des Zeitgefühls während des Spielens/Konsumierens
  • Starke Konzentration auf das Geschehen, Ausblenden der Realität
  • Emotionale Beteiligung und Identifikation mit den Charakteren
  • Gefühl, Teil der dargestellten Welt zu sein
  • Hohe Motivation, weiterzuspielen und die Geschichte/Welt zu erkunden

Je mehr ein Spiel oder Medium den Spieler/Nutzer in diese Illusion der Realität eintauchen lässt, desto höher ist die Immersion. Das kann durch grafische Qualität, Spielmechanik, Erzählung und andere Faktoren erreicht werden.

Für viele Fans ist gerade diese Immersion ein wichtiger Grund, warum sie sich so intensiv mit bestimmten Spielen oder Welten beschäftigen - sie wollen vollständig in diese Fantasiewelten eintauchen. Meine dargestellten Spiele, sind Spiele aus der Vergangenheit mit natürlich einer beschränkten Möglichkeit der spielerischen Darstellung, die über die Jahrzehnte immer besser geworden ist. Ich erinnere mich noch daran, als ich anfing Oblivion zu spielen. Das war genial. Wenn auch andere Spiele dieser moderneren Zeit, wie zB G.T.A., für mich, trotz der guten Graphik, immer leer und leblos blieben.

So bleibt es am Ende jedem selber überlassen, mit was er seine Zeit verpulvert. Ich denke, Zeit für unnütze Sachen zu verpulvern ist auch ein Grundbedürfnis des Menschen. Übersetze ich das mal in andere Wörter, dann ist ja auch genau das die Definition eines Hobbies: Zeit für etwas zu verwenden, was für andere nutzlos erscheint.

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1 Es gab Bard's Tale auch auf anderen Systemen, wie zB dem C64. Mit einem C64-Emulator sollte man das auch spielen können. Aber mit der DOS-BOX gibt es weit mehr andere interessante Spiele wiederzuentdecken.

2 Hier fällt mir Film "Labyrinth der Monster" ein. Das war der Einstieg in die Welt der Rollenspiele - auch für besorgte Eltern. Englisch: "Mazes and Monsters" von 1984.

Montag, 7. Oktober 2024

100 Sitzungen Gateway Hemi-Sync - ein Erfahrungsbericht

Ich habe es geschafft. 100 Sitzungen Hemi-Sync! Ich denke, ich habe nun genug Praxis und möchte natürlich darüber berichten. Schon damals schrieb ich einen Hemi-Sync Artikel darüber. Wie sehe ich es also heute? - Ich denke anders, als viele andere. Ich sehe manchmal euphorische YouTube-Berichte. Ich denke, vieles ist bei genaueren Hinsehen weniger euphorisch, aber bestimmt ist auch nicht alles falsch. Also lass mich berichten.

Ich muß sagen, am Anfang gab es schon dramatische Erfahrungen. Ein Thema von Hemi-Sync sind ja Out-Of-Body-Erlebnisse. Die können plötzlich und sehr sehr real um einen sich zeigen. Bei mir in Form von bewussten oder auf Bewusstsein reagierenden Lichtkugeln. Orbs. Sowie auch maschinenartige Wesen. Also bei mir zeigten sich keine Elfen oder Zwerge, sondern, um es zu versuchen zu kategorisieren, machine elves. Das sind mittlerweile auch Figuren der Pop-Mystik. Hier bin ich aber schon an diesem Punkt, wo ich anfangen könnte zeilenlang darüber zu spekulieren.

Aber ich weiß nicht genau, was es ist. Es hängt meines Erachtens auch mit einem Nahtodeserlebnis von mir zusammen. Da sah ich auch diese Kugeln. Beim Militär lag ich als junger Bursche stundenlang neben einem MG und Gelben-Punkt-Säcken im tiefen Schnee, - und schlief. Ich war einfach zu müde und bin während der Wache eingeschlafen, und das war keine gute Idee. Da tauchte ich in diesen Raum mit diesen Kugeln ein, wusste oben wäre das Licht. Auch leise Spährenmusik war da, die lauter wurde, je höher ich aufstieg. Die Kugeln hielten es aber für nicht an der Zeit, jetzt schon dahin zu gehen. Ich wollte aber. Da wurde ich von einem Kameraden geweckt, hörte meinen Namen ins Gesicht gebrüllt, Hände fassten mich an und schleiften mich in die Scheune, wo die anderen schliefen. Meldung. Ich war total ausgekühlt. Zwei Wochen krank.

Auch als 6-Jähriger sah ich diese Kugeln an der Wand in meinem Kinderzimmer. Ich wußte aber damit nichts anzufangen. All diese Erinnerungen kamen durch Hemi-Sync wieder hervor. Ich reagierte darauf mit einem Gefühl der Depersonalisation. Nicht dramatisch. Aber auch nicht euphorisch. Es gibt diese Medienformate, in denen Nahtodeserlebnisse sehr euphorisch geschildert werden. Genauso war es bei mir aber eben nicht. Ernüchternd.

Heute denke ich, dass sich diese Hemi-Sync-Erlebnisse absolut auf den Menschen einstellen. Also je nach Organisationsgrad (oder materiell gedacht: dem Hirn) sich verschieden darstellen oder erlebt werden. Das war für mich das wichtige. Wichtig ist auch zu wissen, dass Hemi-Sync eine Selbsthypnose-Technik ist. Also das, was dabei raus kommt, kann auch Suggestion, Erinnerung oder Wunschdenken sein. Muß also keineswegs real sein. Auch wenn es als real erlebt wird im Trance. Das ist meine Botschaft für dich: du wirst dich dabei mehr kennenlernen als vorher. Es ist eine persönliche Reise.

Der zweite Punkt waren: Interaktionen von Trance und Realwelt. Hier wurde es für mich sogar etwas spooky. In den ersten Sitzungen lernst Du einen "Schutzballon" um dich zu imaginieren. Das ist wie ein Schutzschild in der Science-Fiction oder eine Zauberkugel im Märchen. Es schützt dich. Nun ging ich dann in der realen Welt auf die Straße und traf einen Menschen, den ich nicht wirklich charakterisieren konnte. Er schien besoffen, unter Drogen. Was weiß ich? Auf jeden Fall machte er mich dumm an, und es kam zum Streit. Also so eine Situation, die ich eher einer Traum- oder Dämmerwelt zuordnen würde. Aber nicht an einem sonnigen Tag um 10 Uhr Morgens erwarten würde.

Gut, ich machte aus der Situation ein größeres Ding, indem ich Passanten mit einbezog, wodurch eine Gruppendynamik zu meinen Gunsten entstand. Dann lief ich auf dem Bürgersteig weiter. Dann kam der Markt. Viele Leute um mich. Ich dachte dann, weil ich mich schlecht wegen der Situation vorher fühlte: "jetzt ist doch die Zeit für mein Schutzschild!" Man kann den Hemi-Sync-Ballon auch im realen Leben benutzen. Also wollte ich es probieren. Ich initiierte den Ballon und bumm gerade in diesem Augenblick, in dem er erscheinen sollte, sprang ein kleines Kind von der Seite an mich und erschrak mich mit Geschrei.

Es war ein Junge. Ich stand perplex da, und schaute, wie er dann vor mir davon lief und noch andere Passanten so ansprang. Natürlich stand ich ohne Schutzballon dann da. Die Situation wirkte sehr verstörend. Kinder sind manchmal so. Aber genau in diesem Moment? Ich bekam das Gefühl, dass das Leben auf diese Weise mit mir kommuniziert. Eine symbolische Sprache. Auch in vielen anderen Dingen erlebte ich das. Diese Dinge waren aber positiver. Das Leben ist an sich was sehr schönes. Meistens.

Ich nahm aus diesen Erlebnissen mit, dass ich es mit Hemi-Sync nicht übertreiben müsse. Das Problem ist einfach, dass man selber zu komplexe Erlebniswelten erlebt, um sie anderen einfach so mitzuteilen, - ohne komisch zu wirken. Irgendwie ist das wie mit dem Song von Iron Maiden "The Clairvoyant": "Is it me or is it shadows that are dancing on the walls?" Sich zu erden ist dabei, auf jeden Fall für mich, sehr wichtig. Ich liebe ja die Bassline von diesem Maiden-Song. Ein idealer Start in den Morgen. Groundig pur. Aber nicht jeder Mensch hat die Stöpsel im Ohr und kann es hören. So auch mit Hemi-Sync. Andere gehen mir völlig anderen Vorstellungen und Erfahrungen durch ihr Leben.

Praktisch machte ich also keine zwei Sitzungen mehr am Tag. Maximal eine. Später richtete ich es mir so ein, dass ich Werktags, nach dem ersten Tageswerk, eine Sitzung am Morgen machen konnte. Das wurde zur Routine. Durch die selbstinduzierte Trance entspannt auch der Körper. Meine Smartwatch zeigt mir immer für diese Zeiten an, dass ich ein Nickerchen machen würde. Ich lernte es als etwas zu schätzen, dass mehr Entspannung in mein Leben bringen sollte.

Die Tondateien dauern jeweils etwa eine halbe Stunde. Also machbar, sie in den Alltag zu integrieren. Es gibt verschiedene Aspekte, die man dann erleben kann. Meine Lieblingsdatei wurde dann "Loslassen und Auftanken". Dort geht es darum sich mit seinen Ängsten und Aggressionen auseinanderzusetzten. Ich denke heute so, dass es zwei Seiten einer Medalie sind.

Aber nicht nur prinzipiell kann ich da meinen Nektar saugen, sondern auch rein praktisch in die Sachen einsteigen, die mich im Alltag berühren und sie in ihre positiven Aspekte umwandeln. Also die Täler durchschreiten und die Höhen des Alltages besser zu erklimmen. Alleine dieses Tape spart einem hunderte Euros an Kosten für einen Psychologen. Und die Erfahrungen dabei gehen weit in die Kindheit zurück.

Andere Sachen erschließen sich mir weniger, oder nicht bis jetzt. So zum Beispiel gibt es ein Tape über "Lichtnahrung". Ernüchternd ist es, wenn ich direkt nach dem Tape Hunger verspüre und in die Küche gehe, um zu schauen, was da noch vom Vortag steht. 5 Kilogramm weniger, wären gut für mich. Aber mit diesen Mitteln habe ich es bisher nicht geschafft.

Natürlich sind limitierende Glaubenssätze nie eine gute Lösung. Aber übertriebene Heilserwartungen sind auch kein guter Weg. Es ist im Grunde sehr einfach: das tägliche Praktizieren ist der Weg neue Erfahrungen zu machen. Ohne das, macht man sie nicht. Die Hemi-Sync-Tapes sind für mich ein sehr guter Einstieg in die Arbeit mit - ich nenne es - unbewußten Anteilen meiner Seele. Sie erweitern meine Perspektive, indem ich von völlig neuen Ansätzen ausgehen kann, die ganz andere Lösungsmöglichkeiten bringen. Ich bin immer noch motiviert, die ganzen Tapes bis zum Ende "durchzuarbeiteten". Mit meinen hundert Sitzungen (übrigens 58 Netto-Hörstunden) bin ich nämlich erst gut bis zur Hälfte durch.

Soweit mein Zwischenbericht. Ich hoffe dich inspirieren zu können Dinge anders zu sehen und wenn dich die Gateway Hemi-Sync Tapes interessieren, dann lies bitte meinen ersten Bericht dazu durch. Heutzutage findest du die Tapes überall, wenn du danach suchst. Probiere es aus und vielleicht ist es auch etwas für dich? Das würde mich sehr freuen.

Sonntag, 22. September 2024

Die mystischsten Orte, die ich besucht habe!

"Was war der mystischste Ort, den du in deinem Leben besucht hast?" Das war lange eine meiner Icebreaker-Fragen, um tiefer mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Auf privater Basis. Entscheidend ist deine Frage schnell vor ihren Fragen zu stellen, damit der Abend auch angenehm wird und nicht in Kleinigkeiten verläuft. Jeder Mensch hat sein individuelles Frageschema entwickelt. Diese Fragen bringen es mit sich, eine Entscheidung zu treffen und je nach dem verläuft der Abend. Also rate ich: Icebreaker. Aber natürlich nicht jedem stelle ich solche Fragen.

Stell dir also die Orte vor, die du in deinem Leben besucht hast, und die den größten Eindruck auf dich hinterlassen haben. Das gibt es in jedem Leben. Meine Antworten waren immer gerne:

  • Lago Atitlan, traumhafter See in Zentralamerika, der jede Menge interessanter Menschen anzieht.

  • Cenotes in Tulum, Höhlentauchen mit einem Deep Dive in den Tiefenrausch in Mexiko.

  • Salzwüste Uyuni in Bolivien, Verschollen in einer Wüste, und ein Abschiedsvideo vor dem langen Marsch durch das Nichts.

  • Sao Thome das Letras, Ufos, Orbs und märchenhafte Geschichten im bunten Brasilien.

Also fange ich mal an zu erzählen….

Lago Atitlan

Der Lago Atitlan ist ein wunderschöner See in Guatemala. Das ist ein kleines Land südlich von Mexiko in Zentralamerika. Ein mystischer Ort war es, weil ich dort mein erstes Erdbeben, meinen ersten Vulkanausbruch, meinen ersten Stromausfall, eine große Liebe erlebt und viele Leute kennen gelernt habe, die ich immer wieder in Lateinamerika gerne getroffen habe. Auch mein Weg zum Atem ging über diesen mystischen Ort, der wie ein Magnet auf alles Geheimnisvolle wirkte. Alles kleine Geschichten, die den Abend füllen: Das gemütliche Sitzen am Ufer des Sees, während am Horizont eine kleine, glühende Lavazunge aus einem Berg quetschte. Die plötzliche Dunkelheit und Stille in der Disco beim Stromausfall und die lustigen Reaktionen der Leute. Die große Liebe! Yennifer. Geschichten voller Inspiration.

Ich habe übrigens wirklich niemals zuvor einen Stromausfall erlebt. Die Leute in Deutschland kennen das nicht und meinen, die Welt ginge unter, wenn dies passiere. Dementsprechend wabern solche Ängste in ihren sozialen Medien auf und ab. Der Stromausfall in Guatemala war weniger spektakulär, als ich mit meinen deutschen Glaubenssätzen zunächst annahm. Lange Zeit später sollte ich am afrikanischen Lake Malawi wochenlang ohne Strom leben und es genießen. - Ich schrieb dann keine Nachrichten mehr in deutschen, sozialen Medien. Sie hätten es nicht mehr verstanden. Geschichten über Stromausfälle sind für Deutsche panikbeladen und angsteinflößend. Mit der richtigen Portion Humor sind diese Geschichten sehr schön für sternenklare Nächte am Lagerfeuer.

Cenotes in Tulum

Weiter im Norden an der Karibikküste liegt Tulum. Heute in der mexikanischen Provinz Yucatan. Dort gibt es die Cenotes, eine Menge von ihnen, dunkle mit Wasser gefüllte Höhlen, die wagemutige Taucher erforschen. Genauer gesagt kannte ich, durch einen befreundeten Taucher, ein Paar, das dort einen Tauchshop betrieb. Tauchen dort war sehr beliebt. Das Wasser in den Höhlen war Süßwasser. Es gab Strömungen und es wurde auch mal sehr eng. Herausfordernd für einen Taucher. Viel mehr als 30 Metern ging es hinab in der Cenote Angelita. Dort sangen die Engel im Tiefenrausch ihren Sirenengesang. Nach dem Tauchgang kicherten wir wie die Unsterblichen am Ufer. Diese Geschichte eignet sich als Einstieg für meine weiteren Tauchabenteuer. Höhlentauchen fand ich das schönste und spannenste. Fange immer mit der beeindruckensten Geschichte an.

Salar de Uyuni, Salzwüste in Bolivien

Diesen Ort hat mir ein Reisender auf Jamaika verraten. Du siehst, wenn man diese Fragen stellt, dann berichten die Leute von Orten, die du selber besuchen möchtest. Ich fand es ein wenig touristisch. Nur Touristen bereisen die Salzwüste. An dessen Rändern wurde vereinzelt von den Einheimischen Salz abgebaut. Tolle Sonnenauf- und untergänge. Salz war überall. Natürlich. Selbst ein Hotel dort, ja gibt es, war völlig aus Salz. Und kalt war es in der Nacht. Bis minus 20 Grad Celsius ging es hinab, als die Sonne verschwand. Bei Tageslicht war es warm und viele sonnten sich. Hier lohnt es sich im Internet auf Bildersuche zu gehen. Aber die Geschichte ist tragisch. Denn am letzten Tag, wir fuhren mit dem Jeep durch die Wüste, schlief der Fahrer plötzlich ein. Ich schaute die anderen im Jeep an. Junge Leute, die laute Musik genossen, und die den Umstand sogar cool fanden, mit einem schlafenden Fahrer durch die Salzwüste zu fahren. Was konnte schon passieren? Es war alles eben.

Was passierte war, dass die Mittagssonne den Untergrund erwärmte und der gefrorene Boden wurde weich. Knack. Und plötzlich krachte der Jeep in den salzigen Eisboden. Wir steckten fest. Und wir waren weit südlich der normalen Route, auf der die Tourjeeps fuhren. Der Fahrer war ein komischer Typ. Ich mochte ihn nicht. Er brachte nicht nur hier Ärger. Die Smartphones hatten natürlich kein Netz. Ich lernte, dass auch die Notruffunktion dann nicht funktionieren konnte. Ist ja logisch. Aber: GPS funktionierte noch. Ich ermittelte die Position und eine ungefähre Richtung, die wir gehen mußten, um die nächste Ortschaft zu erreichen. 15 Stunden Fußmarsch. Zielzeit weit jenseits Sonnenuntergang. Und wir verschwendeten Zeit den Jeep wieder aus dem Eisboden zu bekommen.

Ende des Liedes war, dass der Fahrer mit ein paar anderen Tourgästen herumstritt. Sie brüllten wirklich am Ende, als wir ihn zurückließen. Er wollte das Auto nicht verlassen. Ich habe nicht alles verstanden. Aber für uns war das unvernünftig. Warten auf Hilfe in der Nacht bei den Minusgraden? Das überlebt keiner. Außerdem waren wir in einem Areal der Wüste, wo kein anderer Guide hineinfahren würde. Eben wegen dem Untergrund. Das heißt, hier würden sie als letztes suchen. Wenn überhaupt. Ich machte ein Photo von den Auto mit den GPS-Daten. Dann gingen wir.

Jeder hatte noch eine Wasserflasche bei sich. Wir durchquerten Eiswasserflächen. Wie waren nass. Nasse Hosen und Schuhe, was in der Nacht …. Ich dachte nicht weiter. Aber mir war es bewußt geworden, als die anderen Tourteilnehmer ein Video aufnahmen, in dem jeder noch einmal seine Lieben zuhause grüßte. Wie in einem Märtyrervideo aus dem Nahen Osten. Es fühlte sich komisch an. Also wir gingen. Der unendliche Vorgang des Gehens wurde einmal unterbrochen, weil die beiden Argentinos zurückblieben, nicht mehr konnten. Ich motivierte sie, dass wer zurückbleibt, in der Nacht sterben würde. Und ich gab ihnen von meinen Kokablättern. Die gibt es in Bolivien legal zu kaufen. Jeder eine Hand voll Blätter in den Mund. Ein Schluck Wasser und weiter ging es.

Ich sehe es heute noch vor mir, wenn ich die Augen schließe: Plötzlich tauchte weit im Norden ein Jeep auf, der mit hoher Geschwindigkeit fuhr. Genau dorthin fuhr, wo wir auch hinwollten. Mit der Wasserflasche brachte ich das Sonnenlicht zum Blitzen: Kurz - Kurz - Kurz - Lang - Lang - Lang - Kurz - Kurz - Kurz. S.O.S., save our souls… Das Auto fuhr weiter. Ich machte die Morsezeichen noch einige Zeit weiter. Bis das Auto verschwunden war. Auch um eine Pause vom langen Laufen zu machen. Keiner sprach. Dann ging es weiter. Wir sprachen kaum was. Das wäre zu anstrengend gewesen. Aber der Jeep gab auch Hoffnung, jetzt wieder näher an befahrende Routen zu kommen.

Irgendwann kamen dann zwei Autos auf uns zu gefahren. Es waren die Leute von der Agentur. Mit dabei "Mama", eine dicke Indiodame, die immer für uns kochte, während der Tour. Es wirkte auf mich auf einmal so unreal. "Hätten wir es schaffen können?", fragte ich mich selber. Die Stadt zu erreichen, ohne vorher zu erfrieren? Jetzt wieder im Touristenleben, war alles easy peasy. Essen war da. Sicherheit war da. In mir war es aber sehr still geworden. Beängstigend still. Ich gab den Leuten vom anderen Jeep, die zu dem eingekrachten Jeep wollten, die GPS-Koordinaten des Wagens. Sie sollten vorsichtig wegen des Untergrunds sein. Waren sie es? Ich wußte nicht, was aus ihnen wurde.

Als wir mit dem zweiten Jeep und Mama die Stadt am Rande der Wüste erreichten, bat ich sie, mich aussteigen zu lassen. Ich wollte ihr Gerede nicht mehr hören. Sie wollten ihr Geld von der Agentur zurück. Ich wollte einfach nur noch Ruhe haben. Sie dankten noch für die Hilfe mit dem Smartphone, mit dem ich die Route bestimmt hatte, und für die Kokablätter. Ich hoffte, sie löschten das Märtyrervideo später. Aber ich wußte nicht, was sie dann noch machten. Ich ging zu einem Hotel, nahm mir ein Zimmer. Kaufte eine Flasche Wein. Wortlos trinken, Kälte in mir, stumme Tränen schlichen die Wangen hinunter.

Ich hatte einen Schock. Drei Tage verließ ich kaum das Zimmer. Fühlte mich nicht wohl auf den Beinen. Als wäre etwas weggezogen worden. - Diese Geschichte eignet sich für Abenteurer. Habe auf Reisen oft das Gefühl gehabt, jetzt kommt mein Ende. Weil ich viel alleine unterwegs überall in der Welt war. Die Wüste aber eröffnete mir den tiefsten Einblick in das Nichts, das uns umgibt, wenn alles nicht mehr funktioniert, wie wir dachten.

Sao Thome das Letras. Ufos in Brasilien

Die Geschichten werden immer länger und verästeln sich in zahllosen Einzelgesprächssträngen. Wie bringen ich sie alle wieder in eine Ordnung? Was ist der rote Faden? Der Reisende in einer unbekannten Welt? Offenen Zeitgenossen stellte ich auch oft die Frage: "wie viele Ufos hast du auf deinen Reisen gesehen?" Einer verwies mich dann auf die Stadt Sao Thome das Letras, die nicht weit mit dem Bus von Sao Paulo in Brasilien liegt.

Die Stadt liegt auf einem weißen Steinhügel, was ich auch am Abend der Anfahrt entdeckte. Später wußte ich, der Hügel war Quarzgestein. Das wäre einer dieser Orte, die mystisch sind, sagte man mir. Danach suchte ich doch? Schon im Bus überkam mich das Gefühl einer fremden Präsenz. Kennst du das Gefühl nicht allein im Raum zu sein, obwohl du es bist? Hier wäre eine Möglichkeit tiefer in die Geschichte einzusteigen. Die aber vielleicht einfach zu verrückt ist, sie jedem zu erzählen?

Als ich nach der Busfahrt durch das Örtchen in der Dunkelheit ging, entdeckte ich, dass die Gebäude sehr schön waren. Es war eine schöne Stadt. Öfter regten mich Graffiti auf Posadas oder sogar modellierte Figuren in Gärten zum tiefen Nachdenken an. Da waren schon viele, komische Darstellungen. Da waren Ufos, Aliens, Kühle im Traktorstrahl dargestellt. Ganz klassisch.

Als ich später im einem Hostel saß, war ich der einzige Gast. Ich saß bei dem Eigentümerehepaar. Der Typ war ein ehemaliger Rockmusiker. Auf jeden Fall redete er viel von diesem Hardrock vor dem Heavy Metal. Wir hörten auch seine Stücke an. Led Zeppelin. Ein Freak. Er erzählte, wie er früher selber in Sao Paulo Musiker war. Drogenprobleme. Dann hier in der Stadt, von der der Rest Brasiliens annahm, dass "sie alle verrückt" wären. Ich fragte ihn warum?

Er begann zu erzählen. Alle seine Schilderungen sind zuviel für diesen Bericht. Die Geschichte, die mich am meisten erschütterte, war wie folgt: Er und andere in einer Gaststätte. Außerhalb von Sao Thome. So wie das ist: Leute trinken, tanzen. Einige andere machen Musik. Elektronische Musik. Aber auf einmal war der Strom weg!!! Ich hatte mittlerweile auf den Reisen gelernt, dass ein Stromausfall nicht das Ende der Welt bedeuten würde. Aber das hier war anders. Mit dem Strom war auch die Musik aus. Alles war still. Alle schauten sich an. Und dann in die Luft. Es war nicht dunkel. Denn ein gleißend helles Licht von oben erleuchtete die Musiker und die tanzenden Leute. Da war also eine starke Lichtquelle. Unbekannter Ursache.

"Was habt ihr gemacht?"

"Was wohl? Wie sind aus dem Licht gegangen und haben den Ort verlassen."

Solche Lichterscheinungen sind für die Bewohner nicht außergewöhnlich. Der Ort ist voll solcher Geschichten. Sie berichteten aber mit dem Ton des Leidens über diese Geschichten. Sie fühlten sich nicht wohl dabei. Weil ihnen wohl nicht viele Leute glaubten. So wie die Geschichten auf mich wirkten, trieben diese Lichter auch ihren Spaß mit den Einwohnern. Sie erschreckten die Menschen manchmal. Aber so richtig beachten taten sie die Bewohner auch nicht. Die Ehefrau des Musikers sagte mir später, dass die Luft hier auf dem Berg wohl verrückt machen würde.

Ich fand das alles interessant und blieb über drei Wochen in dem Ort. Ich blieb erst mal in dem Hostel von dem ehemaligen Rockstar. Dann auch in anderen Posadas, als sich eine Reisegruppe dort einquartierte. Ich gefiel mir dabei durch den Ort zu laufen, Freundschaften zu schließen, und den Leuten Fragen zu stellen. Der Ort war aber auch ein Wallfahrtsort für Ufo-Gläubige. Ich traf dort auch viele, die von ihren Sichtungen zu erzählen wußten. Auch außerhalb dieses Ortes.

Die Einheimischen sprachen aber ausdrücklich nicht von Ufos, sondern von "Dimensionstoren", die sich öffneten. Ich persönlich hatte eine komische Koinzidenz in dem Ort: Meine Mütze. - Ein komischer Typ, wahrscheinlich "verrückt" dachte ich, versuchte mich über Tage anzusprechen. Da ich nahezu Null Portugiesisch sprach, verstand ich nicht, was er wollte.1 Es war auch nicht aus seinen Gesten zu erschließen. Er zeigte immer nur auf meinen Kopf. Ich hatte eine tolle Schirmmütze, die eine Freundin von mir, zuvor in Bolivien kaufte und mir geschenkt hat. Also die Mütze war, und ist immer noch, emotional aufgeladen. Was stimmte, war: Ich sah diese Schirmmütze bei anderen in diesem Ort. Natürlich nicht in dem schönen Schwarz-Weiß, sondern in braun. Das war ungewöhnlich. Weil es solche Mützen sonst nie woanders gibt. Aber ich dachte nicht darüber weiter nach.

Als ich mit Amigos dann zusammen in einem Cafee hockte, war da auch dieser Kerl. Ich fragte die Amigos, was er wolle? Sie übersetzten: er hätte meine Mütze mit seinen Händen angefertigt. "Wirklich?" Und dann hätte die Polizei ihm seine Mützen weggenommen. Die Polizei ist in Brasilien kriminell. Der Typ hatte mein aufrichtiges Mitleid. Wahrscheinlich hat die Polizei die Mützen dann an Händler verkauft, die dann die Mütze nach Bolivien brachten. Dort kaufte sie meine Freundin, schenkte sie mir zum Abschied und ich machte mich dann auf den Weg zu dem Mützenherrsteller in Brasilien. Ohne mir dessen bewußt zu sein. Das ist doch seltsam und völlig unwahrscheinlich?

Der Mützenmacher lebte in den Wäldern und war loco. Da bedeutet verrückt. Er erzählte, wie die Lichter nachts zu ihm kämen. Ich wollte ihm Geld geben für meine Mütze, was er aber ausschlug. Ich mochte die Mütze sehr. Er erzählte mir stattdessen von seinen Erlebnissen im Wald. Um die hinter den Toren zu verstehen, musst du dir denselben Helm aufsetzen, wie sie. Wir zeigten beide auf die Mütze und lachten. Die Luft auf diesem Berg macht jeden wirklich langsam aber stetig verrückt. Aber ich liebe diesen Ort heute noch. - Achso: jetzt hab ich glatt meinen eigenen UFO-Bericht vergessen. Plus mutilated cow bei Abreise. Das war ja was!! Aber das habe ich alles schon Wladislaw Raab vom Blog ufo-scriptorium vor gut zwei Jahren erzählt. Hier kannst du es nachlesen.

Wenn du selber scary stories erlebt hast, die du teilen willst, dann bitte per email@yahoo.com. Ersetze das Wort "email" durch "superketchup" und schon erreicht mich deine mystische Geschichte. Bitte mit Hinweis, ob Veröffentlichung ok für dich ist.

1 Ich spreche Spanisch, was ich ein wenig an das Portugiesische anpaßte. Davon abgesehen Englisch.

Die Wildente

Bild: Google Gemini Gestern ließ sie Essen für 100k kommen. Für sich. Mein Sohn wollte einem Jungen auf der Straße Geld geben. Fünfta...