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Disclosure-Theater: Warum die UFO-Wahrheit vielleicht nichts mit uns zu tun haben soll
Eine kritische Reflexion und gesellschaftliche Einordnung
Inhaltsverzeichnis
1 Die Inszenierung der Enthüllung
Die Dynamik der "woke disclosure": Massenmedien und soziale Medien werden mit Geschichten über Aliens geflutet, die an Hollywood-Klischees anknüpfen. Sogenannte "Whistleblower" sagen vor Untersuchungsausschüssen aus. Die Wirkung: Für US-Bürger wirken CIA-Mitarbeiter seriös. Eine offizielle Bühne wird eröffnet. Es geht immer um die Idee von Aliens. Dem Publikum wird suggeriert: "Ich will ein UFO sehen!" – Faszination wird erzeugt.
2 Good Cop – Bad Cop Muster
Nach der Q-Pandemie fällt das zuerst auf. Die Technik: Es gäbe "bad guys" im Regierungsapparat (Deep State) – dann der Call-To-Action: "wir müssen was tun!" – und schon werden die "good cops" präsentiert: aufrechte Demokraten oder "Patrioten". Das ist Theater. Die gesamte Organisation wird nicht hinterfragt, sondern wieder legitimiert. Systemerhalt ist die Motivation.
Die CIA selektiert Mitarbeiter über einen Mindest- und einen Höchst-IQ. Überdurchschnittlich begabte Menschen (IQ ab 130) findet man nicht. Sie gelten als ideologisch weniger formbar. Ein guter CIA-Mitarbeiter denkt konform in den Schablonen seiner Vorgaben.
Ein ehemaliger US-Admiral meinte neulich, man solle den Film "The Abyss" (1989) schauen, um über "non human intelligence" Bescheid zu wissen. Ein klischeebeladener Film mit unrealistischen Szenen. Fällt das CIA-Mitarbeitern und Generälen weniger auf? Sitzen sie im Unterhemd mit einer Dose Budweiser vor dem TV und sind von simpler Filmtechnik begeistert?
Ist der gesamte Apparat überhaupt dazu geeignet, intelligentes Leben zu begreifen? Oder kann eine mediokre Intelligenz auch nur mediokre Weltbilder replizieren? Ich bin mir da unsicher.
3 Die wahre Enthüllung? Die "klassifizierte Welt"
Der Punkt bei den Enthüllungen von David Grusch waren nicht die UFOs, sondern seine Aussagen zu Organisationsstrukturen der "klassifizierten Welt", die nicht mehr vom Präsidenten und Congress kontrolliert werden würden. Gruschs UFO-Enthüllungen waren "vom Hörensagen". Die Informationen zu den geheimen Organisationsstrukturen waren besorgniserregender: Black-Ops, Tiefer Staat.
Wahrscheinlich werden UFOs irgendwie zu Boden gebracht und technologisch ausgeschlachtet. Das passiert über Privatfirmen – eine Handvoll Krösus machen sich die Taschen voll. Der American Dream schreibt so die UFO-Disclosure.
Aus außerirdischer Sicht würde das bedeuten, dass auf der Erde reihenweise Schiffe und Personal verloren gehen. Abgeschossen von geld- und machtgierigen US-Funktionären. In einem historischen Bild wäre die Erde für die Außerirdischen das, was ein wunderschönes Südseeparadies mit einer Unmenge von Kannibalen in unserer kollektiven Erinnerung ist: Ein Ort, an dem man sich freiwillig nicht lange aufhält.
Ich empfehle, diese Leute und ihre Organisationen kritisch zu hinterfragen. Was wurde in der Vergangenheit geleistet? Daraus kann man abschätzen, was für die Gegenwart anzunehmen ist. Nicht das Beste für die Menschheit.
4 Warum das Framing? Die gefährliche Wahrheit
Die gefährlichste Wahrheit: Sind unsere politischen Organisationen geeignet, angemessen auf ein außerirdisches Phänomen zu reagieren? Oder verhindern sie indirekt sogar den Kontakt durch strukturelle Gewalt und eine materielle Weltanschauung?
Was könnte eine höhere Intelligenz mit solchen Regierungsleuten anfangen? Diese Leute sind nach einer Landung immer sofort an Ort und Stelle. Sie sollen sogar Besatzung geborgen oder entführt haben. Das ist nichts weiter als eine moderne Form der Strandpiraterie. Dieser Aspekt wird auch nach 10 Stunden Disclosure-Videos wenigen klar. Es wird nur beiläufig erwähnt. Niemand stört sich am Vorgehen.
Folgt man den Whistleblowern, kann davon ausgegangen werden, dass sich kriminelle Strukturen um das Phänomen gebildet haben. Es geht um viel Geld. Das UFO-Thema ist nur eine von vielen Sumpfblumen, die in diesem Biotop gedeihen.
5 Was wäre, wenn es das intelligente Plasma wäre?
Wäre das Phänomen als ein Plasma bekannt, das a) eigene Intelligenz besitzt, b) von höheren Intelligenzen als Agent (Übermittlungssubstanz) benutzt werden kann oder c) intelligent auf Menschen reagiert, wäre die Situation der Menschen eine völlig andere.
Es ist nicht klar, was Plasma sein könnte. Würde es aber auf Menschen intelligent reagieren, ist klar, warum UFO-Berichte immer einem Zeitgeist unterliegen: Damals Elfen und Feen, heute kahlköpfige Außerirdische.
Aber wenn es perfekte Illusionen wären, die durch elektromagnetische Phänomene hervorgerufen würden? Hier: Schweigen im Wald. Das ist noch nicht mal als Option vorhanden.
Es kann umgekehrt sein: Keine höheren Intelligenzen, die das Plasma mit Informationen "bespielen", sondern Menschen könnten das auch. Gedanken, Träume und Ideen könnten sich in diesem Plasma speichern und ausdrücken. Die Ereignisse bei UFO-Nahbegegnungen könnten sich nach dem richten, was Menschen in ihrem Unbewussten haben – das Zeug aus den Fernsehfilmen. Würde das die Wiederauferstehung der Engel bedeuten? Eine neue Welt? Wichtig ist der persönliche Standpunkt in so einer Welt.
Das Orakel von Delphi hatte den Spruch: "Erkenne dich selber – und du erkennst die Welt" auf seinen Pforten. Wo versteckt man am besten ein großes Geheimnis? Genau da, wo es jeder sehen kann, aber keiner vermutet. Du selber erkennst dich in der Welt. Durch eine Art Äquivalentumformung kommt man zu der Gleichung: du = Welt. Du bist die Welt. Und umgekehrt.
Es ist daher logisch, Plasma sowohl als Trägersubstanz für fremdes Bewusstsein als auch für unser eigenes Bewusstsein zu begreifen. Daher das Framing in der UFO-Disclosure: Es hat nichts mit Dir zu tun. Es kommt von irgendwoher draußen. Denn wenn von dort, brauchen wir Hüter und Führer – genau die Leute, die das alles erzählen.
Die Wahrheit wäre der Umkehrschluss des Framings. Die vielleicht beunruhigende Wahrheit: Das Phänomen ist ein Spiegel unserer selbst.
6 UFOs als Rorschachtest der Gesellschaft
UFOs sind wahrscheinlich nicht mit linearer Logik zu verstehen. Weil das Phänomen von vielen Augenzeugen berichtet wird, wurde es mystifiziert. Unbewusste Einstellungen wurden auf das unbekannte Phänomen übertragen: Aliens als gefährliche Monster. Das meiste sind Stereotypen aus TV-Filmen. Das engt die Potentiale ein, die Welt unvoreingenommen zu sehen.
Wie sieht es im Unbewussten der Menschen aus? Gibt es in den Medien überhaupt ein Thema, das positiv auf das Unbewusste wirkt? Überall Ängste, Gewalt, Pornographie. Wäre der Mensch dazu geschaffen, Phänomene wie UFOs begreifen zu können, hätte er es schon längst auf eine natürliche Art und Weise begriffen. Das Thema wird über Medien verbreitet, entsprechende Denkschablonen entstehen automatisch.
Ich habe einen Prosatext über das Thema geschrieben:
Plasma-Terra: Eine Gedanken-Exkursion in die Spiegelwelt der UFOs
Wenn das intelligente Plasma ein Spiegel ist, in dem sich jeder Mensch vollkommen manifestieren könnte? Wäre die Situation dann nicht so, dass sich der eine Nachbar in einen Weisen verwandelt und sich sein kleines, friedliches Reich schafft? Während der andere Nachbar ein dunkles, feuriges Mordor würde? Oder: Die eine findet Erleuchtung und ist glücklich, die andere wird wahnsinnig: Paranoia, Angst und purer Wahnsinn bestimmen die Welt derer, die vorher brave, angepasste Bürger waren. Diese Realitäten wurden einfach hinweggefegt. Was bliebe, wären vereinzelte Lichtorte der absoluten Positivität, umgeben von einem Meer an dunklem, rachsüchtigem Plasma. Das ist die Welt von Terra, der neuen Erde der Zukunft.
Der überraschende Twist: Das ist nicht die Erde der Zukunft, sondern die Erde der Gegenwart, in der du lebst. Das ist literarisch verdichtet. Wenn UFOs unsere gesamte Physik als falsch dastehen lassen – wie real ist dann noch unser altes Weltbild? Auf offene Fragen gibt es keine Antwort. Aber man kann eine Erklärung wagen.
7 Abschlussgedanke
Zusammenfassung: UFOs als Freakthema hatten die positive Eigenschaft, über die Grenzen des Erkennbaren, zwischen Fakten und Fiktionen, zu unterscheiden. Das unterstützt kreatives Denken, bringt neue Aspekte ins Leben.
Aber: UFOs als Mainstreamthema sind schrecklich wie COVID-19 oder das Töten in Gaza. Warum? Weil es langsam zu einem Gesprächsthema genau der Menschen wird, die auch da mitgegangen sind. Das Bewusstsein ist entsprechend geformt. Da kann nichts anderes kommen, als was zu den anderen Themen verinnerlicht wurde: Autoritätsglauben, Apokalypse aus gängigen Filmen. Immer etwas, was schon einmal durchgedacht worden ist. Kein kreatives Denken, keine neuen Aspekte. Endloses Replay der Medieninhalte. Doomscrollen als Zeitgeist einer durch Smartphones geschädigten Menschheit. Gehirne, süchtig nach Kicks und dramatischen Darstellungen. Der Circus Maximus der Moderne.
Die Idee von intelligentem Plasma kann vieles – fast alles – erklären. Aber ist das nicht zu einfach? Gewiss, denn eines müsste bei dieser Theorie nachweisbar sein: starke Schwankungen im elektromagnetischen Feld während High-Strangeness-Momenten. Meines Wissens wurde das nicht gemessen.
Diese Phänomene sind durch den Mangel an Reproduzierbarkeit definiert. Sie lassen sich nicht reproduzieren und passen in kein Labor. Das ist High Strangeness: Du hast nicht einfach einen High-Strangeness-Moment und kannst ihn dann wiederholen. Unmöglich. Das mit einem EMF-Messgerät festzuhalten, wird die Schwierigkeit sein.
Überhaupt ist "intelligentes Plasma" ein Randthema. Obwohl es sich medial ähnlich ausschlachten ließe wie "kleine, grüne Männchen", hat es als Motiv die persönliche Befreiung des Menschen in sich. UFOs und kleine grüne Männchen lassen den Menschen hilflos fühlen. Denke an das Entführungsphänomen. Das macht paranoid, und man schreit nach Schutz. Bilder kollektiver Hilflosigkeit – Schlüsselmotiv der Medien. Und was braucht man dann? Genau: den starken Führer, der einen vor seinen eigenen irrationalen Ängsten schützt oder befreit. Darum geht es.
Die These des intelligenten Plasmas kann als neue Perspektive hilfreich sein. Sie ist nicht naturwissenschaftlich akzeptiert. Das muss sie auch nicht, weil im Bereich der High Strangeness gar nichts naturwissenschaftlich akzeptiert ist.
Man kann sich – mit den Worten der Kritiker – viel zurecht phantasieren. Mich erinnert die Idee an die Äthertheorie. Vor 100 Jahren glaubten viele Wissenschaftler, zwischen den Planeten und Sternen befinde sich ein feinstofflicher Äther. Als man entdeckte, dass es im All Vakuum ist, sprach keiner mehr davon. Plasma war damals nicht entdeckt. Heute schätzt man, dass 90% der Masse im Universum Plasma ist. Ein Grund, diese alte Idee wieder zu diskutieren.

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