Sonntag, 23. November 2025

Kolumne über das Schreiben - Sol Stein

Bild: Google Gemini

Einleitung Sol Steins Buch "Über das Schreiben" gilt als Klassiker für angehende Schriftsteller. Meine Erfahrung mit dem Werk: Man sieht Texte danach anders. Beim Anschauen jeder Hollywood-Produktion beginnt man plötzlich, Sol Steins Stimme zu hören, wie sie Passagen aus seinem Buch zitiert. Seine goldenen Regeln des Schreibens finden sich nicht nur in Romanen, sondern auch in Drehbüchern, Nachrichten und gesellschaftlichen Narrativen.

Die Brausepulver-Methode Beim Lesen von Steins Sätzen – und denen seiner Epigonen – überkommt mich ein inneres Brausepulvergefühl. Es prickelt, und ich beginne, intensive Süße als nährstoffreich zu empfinden. Das ist der spontane Eindruck, der sich mir aufdrängt: Sol Stein ist absoluter Mainstream. Wichtig zu kennen, aber ebenso wichtig, ihn nicht bedingungslos zu kopieren.

Vom Informationsjournalismus zum Infotainment Die Frage "Wie schreibt man Bücher, die sich gut verkaufen?" führt zwangsläufig zu Massengeschmack und Opportunismus. Mein Erweckungserlebnis waren Sol Steins Ausführungen über den "langweiligen Informationsjournalismus". Tatsächlich bemühten sich Zeitungsartikel früher, objektive Fakten in den Vordergrund zu stellen. Deshalb galt Zeitungslesen als langweilig, doch interessierte Zeitgenossen hatten einen besseren Informationsstand.

Bis Sol Stein sich dem Genre annahm: "Das lesen die Leute nicht! Bring mehr Brausepulver, heißt: Storytelling-Elemente rein". Heute sprechen Nachrichten vornehmlich das Bauchhirn an. Sie werden mit Emotionen verknüpft, die kaskadenartig Reaktionen beim Leser hervorrufen sollen. Das Zeitalter des Informationsjournalismus endete – und Sol Stein läutete das Zeitalter des Infotainments ein.

Der Fluch des Erfolgsrezepts Heute findet sich dieses Prinzip überall. Journalistische Beiträge, die einfach die 5 W des Journalismus beantworten wollen, sind rar geworden. Stattdessen: Infotainment. In einer Welt, wo Meinungen durch soziale Medien fluten, wird echte Information so kostbar wie Wasser in der Wüste. Nachrichten werden zum Spiegel, der einem sagt, was man ohnehin schon weiß. Gesellschaftliche Debatten werden durch "Beflaggung" in sozialen Medien geführt. Regenbogen, Ukraine, Israel – hier wird nicht diskutiert, alles scheint in Stein gemeißelt. Nachrichten schaffen Identität. Und das betreiben dann Spindoktoren, die das Werk Sol Steins verinnerlicht haben.

Das ist Sol Steins Fluch: Literatur wird kommerzialisiert, Leser mit billigem Dopamin süchtig gemacht. Da das physiologisch nicht permanent funktioniert, werden Menschen vor ihren Endgeräten depressiv. Irgendwann ist das Dopamin leer, dann folgt Steigerung des Reizes – "Fearporn". Oder Depression am Ende der Erregungskaskade. Sind blutrünstige Nachrichten nicht zur Belustigung geworden, um heimische Langeweile als wohligen Schutz zu empfinden?

Zwischen Leuchtturm und moralischer Verwahrlosung Sol Steins Buch war zunächst ein Leuchtturm im dunklen Sturm des Unwissens für mich. Da gab es diese Kochrezepte. Aber seine Passagen über Journalismus stießen mich ab. Da wütete ein oberflächlicher Geist, der selbst Nachrichten zum Konsumgut machte. Moralische Verwahrlosung passt nicht zu einem Schriftsteller, auch wenn er sie geschickt als Optimierung für einen großen Leserkreis verkauft.

Tatsächlich quillt unsere Zeit über vor langweiligen Romanen, Drehbüchern und politischen Reden. Was fehlt, ist Authentizität. Man kann Sätze kürzen und pointieren – doch wenn das alles ist, bleibt man an der Oberfläche des Geschehens. Dort, wo man die Mehrheit der Menschen abholt.

Der Lektor vs. der Schriftsteller Sol Stein selbst war nie ein großer Romanschriftsteller. Seine Werke gelten als eher langweilig. Sein Talent war das eines Lektors, der Texte anderer optimierte und damit erfolgreich machte. Ein Lektor korrigiert Bücher und sieht sie deshalb anders als ein Schriftsteller. Das ist wie Yin und Yang. Aus Verlagssicht muss Literatur als Produkt verlässlich sein, um finanziell kalkulierbar zu werden.

"Die Säulen der Erde" oder "Harry Potter"! Viele Leser wollen genau das. Ich mochte diese Romanreihen auch. Also muss es genauso geschrieben werden wie alles vom Erfolgsautor. Der Fluch erfolgreicher Autoren ist, nach ihrem Durchbruch nichts anderes mehr schreiben zu können als das, was sie erfolgreich machte. Stephen King bringt einen Gedichtband heraus? Das verkauft sich nicht. Also folgt immer dasselbe. Ich glaube, Stephen King veröffentlichte deshalb unter Pseudonym – um Stammleser nicht zu verwirren.

Das System der Erwartungen Erfolg bringt Erwartungen mit sich. Moderne Filme müssen heute auch in Asien erfolgreich sein. Deshalb werden asiatische Identifikationsfiguren notwendig. Das sind Regeln, die viele nicht kennen, die aber Produktionsfirmen diktieren. Sie wollen Geld verdienen, also muss das Drehbuch funktionieren – notfalls schreibt es ein anderer um.

Diese ungeschriebenen Regeln entscheiden über Erfolg und Misserfolg. Erfolg bedeutet, langfristig gut zu funktionieren – und gut funktionieren bedeutet, die Erwartungen der Zielgruppe zu bedienen. So entstehen Marken: "Tatort", "Lindenstraße" – längst Institutionen.

Authentizität im Zeitalter der KI Man sollte schreiben wie ein Maler mit Worten, der verschiedene Techniken erlernt. Sol Steins "Über das Schreiben" gehört dazu. Und dann muss man seine eigene Stimme finden. Authentizität wird im Zeitalter der KI, die bessere Texte verfassen kann als viele Autoren, zum wahren Gut. Echte Authentizität in der Unterhaltung ist wie seriöse Information in den Nachrichten – zu seltenem Gold geworden.

Parallelen zu Joseph Murphy Ähnlich erging es mir mit Dr. Joseph Murphy, dem Glaubenssatz-Guru des letzten Jahrhunderts. Vom Fan zum Kritiker. Warum? Joseph Murphy bezeichnete nebenbei "Armut als eine Geisteskrankheit". Nach mehrmaligem Überdenken kam ich zum Schluss: arrogant und abgehoben. Ein Selbsthilfeguru kann sich mit einem Satz demaskieren.

Manchmal ist es nur ein Satz in einem ganzen Buch, der augenöffnend wirkt. Wie bei Sol Stein mit seinen Aussagen über Journalismus. Figuren wie Murphy und Stein werden zu polarisierenden Leitfiguren stilisiert – das ist das Marketing, aus dem auszubrechen ungemütlich wirkt. Doch dieser Bruch weckt auch den Mut, eigene Perspektiven zu entdecken.

Populäres Schreiben ist wie Cola: am Anfang berauschend, am Ende macht es leer, weil es dich übers Ohr haut und du mit weniger Zeit dastehst als vorher.

Freitag, 14. November 2025

Was soll ein Funktionsvegetarier sein?

Bild: Google Gemini

In meine Blogartikel "Wie vegane Erährung Menschenleben retten kann" (April 2025) schilderte ich, wegen meinen Blutfettwerten und einem - diesmal wirklich penetranten Asthma mit Hörverschlechterung .. kurz gesagt: mir ging es wirklich schlecht, fast 6 Monate am Stück .. so dass ich meine Ernährung komplett umstellen musste.

Jetzt, mehr als 6 Monate später, ist es Zeit für eine Rückschau. Hat mir die Nahrungsumstellung auf pflanzliche Nahrung geholfen?

Fazit: Absolut. Blutfette sind ok. Ich habe 10 kg an Gewicht abgenommen. Asthma: völlig frei von Medikamenten. Ich mache übrigens noch Pranayama. Das sind altindische Atmenübungen, die gesund sein sollen. Da mache ich mir eine Notiz, darüber auch mal wieder zu schreiben. Ferner ist auch regelmäßiger Sport wichtig. "Die Ärzte" empfehlen 5x die Woche den Kreislauf für 30 Minuten zu aktivieren. Seilspringen, Kettlebell oder Callisthenics (das sind Übungen nur mit Körpergewicht) helfen mir dabei, den Puls hochzutreiben. So kommt auch meine "Smartwatch" zu einem nützlichen Einsatz. Denn die Uhr kann den Puls darstellen, was hilfreich während den Übungen ist. Gesundheit ist also nicht nur Ernährung. Sondern auch Bewegung und vielleicht gehören der Atem, gesundes Denken und Fühlen auch mit dazu? Sicherlich habe ich jetzt etwas vergessen. Ich fühle mich richtig gesund. Auch meine periodischen Exzesse am Wochenende mit Bier und Zigaretten sind undenkbar geworden.

Heute konzentriere ich mich aber auf die Ernährung. Ernährung wird auch oft zur eigenen Identität. Es gibt den Witz, woran man einen Veganer erkennt? - Das erzählt er einem selber, direkt beim ersten Kennenlernen. Das erste, was er dir sagt.

Solche gesellschaftlichen Sackgassen-Gespräche sind aber für mixh unbefriedigend. Du outest dich als Vegetarier? -> Ein mitleidiger Blick. Als Veganer? -> Augen werden verdreht. Aber wenn ich sage: "ich bin ein Funktionsvegetarier", dann werden die Augen groß und es stehen Fragen im Raum.

"Ein was bist du?"

Ich habe einfach einen Begriff für mich konzipiert, anstatt einem tradierten Wort hinterher zu rennen. Das demonstriert, dass mir Peergroups egal sind. Das Wort "Funktion" hört sich fesch an? Ich erweitere das später in eine funktionale Betrachtung der Welt. Völlig anders, als imperative Denkmuster. Imperative Denkmuster -> wie soll etwas sein? So denken 99% der Menschen. Funktionale Denkmuster -> wie ist etwas? - Fängt das Schwirren im Kopf bei dir jetzt schon an? Was schreibt Mahamind da wieder?

"Funktionale Erährung? Kommt jetzt ein philosophischer Abwasch?"

Nein, der kommt erst einmal nicht. Weil ich aber über das Thema gerne auf meine Art schreibe, ich aber weiß, dass das den Rahmen vieler Menschen sprengt, habe ich mir folgendes überlegt: Schreibe doch 3 Artikel dazu!

Der erste Artikel ist wichtig am Anfang zu lesen. Die beiden anderen sind mehr exotisch zu sehen. Vielleicht kann man sie als Add-on verstehen? Wenn man mag, kann man einiges an Wahrheit in diesen Betrachtungen finden. Übrigens ist ein Easter Egg für den aufmerksamen Leser in einem der drei Artikel versteckt.

Ich finde es interessant, Dinge, die auf den ersten Blick nicht zusammen gehören, zu verbinden. Ein klassischer "Bohnen sind gesund Artikel"? Die gibt es zuhauf. Ich mag mehr exotische Themen, die ich mit einer großen Portion Humor und Tiefgang angehe. Da ich kreatives Schreiben mag, geht es darum die Artikel gerne gelesen zu haben. Auch wenn man anderer Meinung ist. Was ich an Bach so liebe? Den Contrapunkt!

Freitag, 7. November 2025

Rebell in der Kassenschlange

Bild: Google Gemini

Kassenschlangen sind lang und geben Gelegenheit über sich in der Welt nachzudenken. Wenn da nicht das böse Smartphone wäre, auf das immer mehr zunehmend starren. An der Kasse zeigt sich: Das Smartphone macht uns zu Getriebenen in der eigenen Tasche. Meine Rettung? Ein simpler, gelber Zettel. Meine Gedanken dazu und wie immer: ein wenig mehr:

Die analoge Alternative in einer digitalen Welt

Zunächst die wichtigste Erkenntnis: Die optimale Notizmethode hängt von dir und deinen Umständen ab. Große Romane wurden auf Klopapier geschrieben. Heute dominieren elektronische Hilfsmittel, und viele versuchen alles mit ihrem Smartphone zu erledigen. Was spricht dagegen?

Dagegen spricht, dass fast alle diesen Weg gehen oder gehen würden. Die meisten glauben, es handele sich um die beste Notationstechnik - und dennoch gelingt es nur wenigen, etwas Sinnvolles aus ihren Notizen zu machen. Betrachtet man das Verhältnis zwischen denen, die gut mit digitalen Notizen arbeiten, und denen, die in ihnen "ertrinken", wird das Problem evident. In entsprechenden Foren sind diese Diskussionen allgegenwärtig: Trotz elektronischer Hilfen kommen viele Menschen mit ihren Notizen nicht zurecht.

Handschriftliche Notizen befreien dich vom digitalen Ballast: Sie sind schneller als jedes Smartphone, machen dich nicht zum Supermarkt-Hindernis und schützen dich vor der allgegenwärtigen Datenüberwachung.

Zurück zu den Basics

Ich habe die Thematik radikal auf ihre Grundlagen reduziert: Wozu dienen Notizen? Primär sollen sie Vergessen verhindern. Bei kurzfristiger Bedeutung genügt die Einkaufszettelmethode. Bei langfristiger Relevanz wird es individuell.

Mein erster Schritt war der Kauf eines Schulhefts für Grundschüler und gelber Sticky Notes. Beim handschriftlichen Schreiben geschah Erwartbares: Es war ungewohnt, die Schrift krakelig. "Oh Gott, wie altmodisch!" Doch es funktionierte - ich vergaß weniger beim Einkaufen! Selbst familiäre Zusatzaufträge "Kaufe dies und das und vergesse es nicht!" werden mir zuverlässig erfüllt. Die Wahrheit ist: Das menschliche Kurzzeitgedächtnis kann kaum mehr als sieben Dinge gleichzeitig behalten. Überschreiten die Einkaufswünsche diese Zahl, vergesse ich großzügig und regelmäßig. Mit den gelben Sticky Notes hörte das auf.

Warum keine Smartphone-Einkaufsliste?

Weil es schlichtweg nervt! Sind dir diese Smartphone-Nutzer im Supermarkt aufgefallen, die ständig im Weg stehen? So wollte ich nicht enden. Überlege selbst: PIN eingeben, App starten, Einträge lesen oder bearbeiten? Handschriftlich geht es definitiv besser und schneller. Mit der Zeit kehrte die Routine zurück, und obwohl ich auf QWERTY- oder FlickBoard-Tastaturen (etwas Neuem, Feinem) schnell tippe, übertraf meine Handgeschwindigkeit bald die Tippgeschwindigkeit.

Wer möchte schon seinen Heimcomputer zum Einkaufen mitnehmen? Genau das tun jedoch die meisten - und wundern sich, warum das Leben kompliziert wird. Man wird zum Menschen, der anderen im Weg steht, weil er unbedingt auf sein Smartphone starren muss, ohne es selbst zu bemerken. Das gilt als cooler Zeitgeist. Vielleicht sind die Anderen es nicht wert, beachtet zu werden - analoge Trottel? Doch eine zeitlose Weisheit warnt: Stehe niemals den Falschen im Weg. Gefährlich! Hier tobt ein echter Kulturkampf!

Schmeiß dein Smartphone beim Einkaufen weg! Ein handschriftlicher Zettel ist schneller, macht dich nicht zum Supermarkt-Clown und schützt dich vor der Datenmafia.

Digitale Zwänge und Überwachung

Weitere Gründe, das Smartphone öfter zu Hause zu lassen: Es ist ein Überwachungstool. Apps tracken deine Wege. Ob der Weg nach dem Einkaufen regelmäßig zum Liquorshop führt, sollte deine Privatsache bleiben. Doch selbst aus "harmlosen" Daten werden munter Persönlichkeitsprofile erstellt - von Menschen, die du nicht kennst und nie kennenlernen wirst. Du verstehst nicht einmal, wer da in deinem Leben mitmischt.

Betrachte Smartphone-Nutzer genau: stets gehetzt, gelangweilt, vom Leben reizüberflutet. Glaubt jemand ernsthaft, das käme nicht von diesen Geräten? Kalte Blicke in der Supermarktschlange, nur ein flüchtiges, verzücktes Lächeln beim Blick auf das Display.

Notizbuch statt Burnout: Papier stoppt die Reizflut, schützt deine Privatsphäre – und macht dich endlich wieder zum Herr deiner eigenen Gedanken.

Eine alternative Vision

Mein Gegenentwurf: ein aufgewackter Blick, stets bereit, einer Oma über die Straße zu helfen, eine muntere Melodie auf den Lippen, und die gelbe Sticky Note stets griffbereit in der Hosentasche.

Das analoge Notizbuch ist ein Akt des Widerstands: Gegen den Zeitgeist der Ablenkung, gegen die Kontrolle durch Tech-Monopole und für echte Erinnerungen statt KI-komponierter Scheinwirklichkeiten.

Die Illusion der Smartphone-Fotografie

Bei Smartphone-Kameras zeigt sich dasselbe Problem: Sie sind zu umständlich für schnelle Aufnahmen. Ich fotografierte gerne, doch mit modernen High-End-Phones wurde es wie bei den Dinosauriern: zu schwer und unhandlich für schöne Foto-Nachmittage. Das eigentliche Problem liegt tiefer:

Dein High-End-Smartphone? Ein 1.500€-Überwachungsgerät, das KI-Fantasien schießt und dich zum willenlosen Datenlieferanten macht. Zeit für analogen Widerstand!

Diese Geräte schießen keine Fotos mehr - sie komponieren KI-Fantasien. Für 1.500€ kaufst du einen Algorithmus, der Himmel künstlich blaut, Schatten hervorzaubert und Gesichter zu glatten Masken retuschiert. Das Ergebnis ist ästhetischer Betrug: hübsch, aber ohne Bezug zur erlebten Realität. Früher fing eine Kamera Licht ein - heute berechnet ein Chip, wie dein Moment hätte aussehen sollen. Wer echte Erinnerungen will, nicht nur Instagram-Trophäen, sollte die Kontrolle nicht an KI abgeben. Und dafür auch noch Mondpreise zahlen? Eine normale Kamera kann zwar schwer sein, hängt aber bequem um den Hals.

Der Trend zur Monokultur

Der Trend, alles in einem Gerät zu vereinen, erreicht seinen toten Punkt. Die Betreiber dieser Geräte, zufälligerweise meist Monopolisten, sind zwielichtige Geschäftsleute, auch wenn die meisten User sie innerlich dutzen. Bald stellt sich die Frage: Wem gehören die Daten auf dem Gerät? Und die nächste Frage: Wem gehörst du?

Überwachung und informelle Ausbeutung sind keine tollen Errungenschaften. Für die meisten ist es tricky, dies zu erkennen und zu umschiffen: Die Lösungen für die Leute kommen aus dem Smartphone, von denen, die von ihren Problemen profitieren. Lösungen? Eher nicht! Sie setzen dich in Reiz-Reaktions-Zyklen, die du erst bemerkst, wenn du im Burn-Out steckst. Das aber erst am Ende. Denn: Die meisten wollen nicht anders sein, als es die Werbung vorgibt. Und träumen so in der Einkaufsschlange im Smartphone versunken vor sich hin.

Analoger Widerstand

Daher habe ich das Prinzip des analogen Widerstands verinnerlicht. Es ist kein Kampf gegen etwas, sondern eine Flucht vor etwas, das man nicht wirklich braucht. Smartphone-Kameras? Die guten sind teuer, schwer - und stille Spione. Die Lösung: analoge Kameras. Nicht unbedingt teurer. Wer sich kein High-End-Smartphone kauft, hat das Geld für eine analoge Kamera.

Ein simpler Zettel funktioniert: Er schlägt das Smartphone bei der Einkaufsliste im Sprint, rettet dich vor der Reizüberflutung und gibt dir die Kontrolle über deine Gedanken – und Daten – zurück.

Bei der Smartphone-Entwicklung gilt längst nicht mehr, dass bessere Leistung günstiger wird. Vor fünf Jahren noch, doch heute? Warum eine Kamera kaufen, wenn man ein Smartphone hat? So dachte man damals. Heute erschließt sich mir das nicht mehr. Eine gute Smartphone-Kamera wird stets teurer sein als eine gute, gebrauchte Kamera.

Die Pause im Alltag

Das Notieren dient auch dazu, den Alltag einfach mal anzuhalten. Aha, Moment mal: Das möchte ich nicht vergessen. Also notiere ich es mir.

Schon bin ich dran. Zahle an der Kasse. Natürlich bar.

Mittwoch, 5. November 2025

UFO-Vollmond-Triple 2: Die vergessene Theorie, die UFOs, Geister und Yetis erklären könnte

Intelligentes Plasma: Die vergessene Theorie, die UFOs, Geister und Yetis erklären könnte

Bild: Google Gemini

Dieser Artikel ist der zweite Artikel einer 3-teiligen Artikelserie, die ich zu Vollmond poste. Den ersten Teil der Serie findest du hier. Wenn du ihn noch nicht kennst, dann lese ihn jetzt, um diesen Artikel richtig verstehen zu können. Baut alles auf einander auf.

Einleitung: Die Suche nach dem Unsichtbaren

Also beschloss ich, wie Sherlock Holmes, mich auf die Suche nach Indizien zu machen, die bisher kaum einer für wichtig gehalten hat. Einen anderen Standpunkt in Bezug auf die Phänomene zu suchen, als ich sonst immer automatisch einnahm.

Was ich suchte: Eine Theorie, die kaum beachtet wird. Die auch kaum besprochen wird. Die also absolut anders wäre, als das, was das UFO-Phänomen jetzt zu sein scheint. Jede Psy-Op würde Dinge sensationell für wichtig deklarieren, die weit entfernt von der "zu schützenden" Wahrheit wären. Unter den Begriff Psy-Op verstehe ich jetzt eine "gesteuerte Disclosure", von der auch wichtige Influencer sprechen (-> Richard Dolan im ersten Teil der Artikelreihe, Link am Anfang des Artikels). Auch in der aktuellen Diskussion über UAPs ist klar, dass man nie die ganze Wahrheit präsentiert bekommt, sondern immer nur Berichte vom Hörensagen und von Whistleblowern, denen man vertrauen kann. Oder auch nicht. Objektiv wissen wir nichts.

"Vielleicht, weil diese Wahrheit selber nicht verstanden werden würde?" Das fragte ich mich. Bedenke: Wenn das Phänomen schon seit den Anfängen der Menschheit, wie wir uns das vorstellen, existiert, dann kann ich folgendes daraus ableiten:

  • Es ist zu schwierig für die meisten Menschen zu verstehen. Sonst wäre das Wissen über diese Sachen schon in den Schulbüchern. Da dem seit mindestens 2000 Jahren nicht so ist, scheint es sich nicht einfach erklären zu lassen. So wurden daraus Geschichten von Engeln, Teufeln und Geistern – je nachdem. Hier lohnt ein Blick in die Apostelgeschichte des Neuen Testamentes. Von der Ausschüttung des "Heiligen Geistes" bis zur Bekehrung des Saulus zum Paulus ist die Geschichte voller High Strangeness. High Strangeness bedeutet eine hohe Seltsamkeit von Ereignissen, verrückte Ereignisse in einer unwahrscheinlichen Folge.
  • Sicherlich kann bei einem Bibeltext von einer "literarischen Verdichtung" ausgegangen werden. Aber selbst in meiner Jugend: die Geschichten der Alten im Dorf handelten von toten Verwandten, unglücklichen Seelen, Prophezeiungen wie zum Beispiel der Schlacht am Birkenbaum. Also was heute in Podcasts durch Erlebnisberichte andauernd berichtet wird. Natürlich in zeitgenössischen Namen: Near Death Experience und Channeling. Das spielte sich damals schon in den Gehirnen anderer auf ähnliche Weise ab.
  • Die Phänomene werden immer durch einen kulturellen Filter gesehen und interpretiert. Bei den Leuten aus dem Dorf: Katholizismus. Bei Stadtleuten war das weniger. Da eher: "denen da oben" wäre nicht zu trauen. Vielleicht zeichnet das Leben eines Städters sich in vielen Bereichen durch weniger Vertrauen aus? Gewiss hatten beide kulturellen Gruppen auf ihre Art und Weise Recht. Was ich sagen will: Sagenhafte Spukgeschichten gab es immer. Man kann es dabei belassen.
  • Aber warum werden jetzt Spukgeschichten über UFO-Meldungen durch Senatshearings von Whistleblowern, die von abgestürzten UFOs berichten, ins Leben gelassen? Bei CIA-Mitarbeitern ist es so, dass man sie auch beseitigen lassen kann, wenn sie in irgendeiner Weise geheimen Projekten schaden könnten. Geheimdienstmorde sind ja – sarkastisch ausgedrückt – deren täglich Brot. Die werden keinen Betriebsrat haben. Und jetzt sagen solche Leute reihenweise öffentlich aus? Über Aliens und UFOs? Alles klar. Bei den alten Leuten im Dorf war das häufig. Aber für Geheimdienstmitarbeiter ist das ungewöhnlich.

Die Theorie des "intelligenten Plasmas"

Also welche Theorie fristet derzeit eher ein Schattendasein, erklärt aber alle High Strangeness-Berichte mit einer gleichen, schlüssigen Erklärung? Ich fand "intelligentes Plasma". Ich habe selber vergessen, wo ich das mal aufgeschnappt habe! Irgendein UFO-Influencer erwähn-te das am Rande seiner Ausführungen. "Muss man vielleicht auch ernstnehmen", und dann sofort zurück zum alten Narrativ.

Mir gelang es, an das besagte Buch zu kommen. Ich legte es in den Ordner zu den anderen PDFs, weit über 1000. Dann fand ich es nicht mehr. Das wurmte mich. Ich werde das Buch, wenn es mir wieder einfällt, hier ergänzen. Aber zusammengefasst ging es darum, dass ein intelligentes Plasma irgendwo zwischen Erde und Mond existieren würde. Hochintelligent. Und das Leben der Menschen manipulieren oder wertfrei: lenken würde.

Man kann Dinge mit verschiedenen Worten ausdrücken. Einfach gesagt, kann man das mit einer modernen Version eines Engelglaubens vergleichen. Bloß diesmal elektromagnetisch. Ich las das Buch nicht komplett. Vorwort und Inhaltsverzeichnis. Wie bei den meisten Büchern. Dann ging es auf meiner Festplatte verloren.

Was ist "intelligentes Plasma"?

Plasma wurde 1879 von Sir William Crookes identifiziert und 1928 von Irving Langmuir offiziell benannt. Ich stelle es mir als einen höheren, energiereicheren Aggregatzustand von Materie vor. Was sind Eigenschaften von Plasma?

  • Zuerst ist es nicht klar, ob es hochintelligent ist oder nur intelligent erscheint. Keiner hat je einen IQ-Test mit diesem Plasma gemacht. Aber es bildet spontan Strukturen, die lebenden Strukturen ähneln: Zellmembranen zur Abgrenzung. Positiv und negativ geladene Schichten. Es wird von "Doppelhelix-Strukturen" gesprochen. Das ist die Form, in der auch der genetische Code, die DNA, vorliegt.
  • Das Plasma reagiert auf Reize. Es zeigt Lernfähigkeit auf äußere Reize. Es scheint dem Beobachter intelligent zu agieren. Es könnte sich so auch dem Beobachter anpassen. Nicht auf einem kohlenstoffbasierten System, sondern in einem elektromagnetischen Milieu. Das überschneidet sich mit den elektromagnetischen Effekten bei UFO-Beobachtungen und Poltergeist-Phänomenen: elektrisches Licht flackert oder ganze Geräte fallen aus. Plötzliche Kälte beim Einsetzen von High-Strangeness-Phänomenen. Man kann es so auffassen, dass elektromagnetische Phänomene sich Energie zum Existieren verschaffen. Das ist logisch. Die Frage ist, wie sehr Information in so einem System gespeichert und weitergegeben werden kann. Würden diese elektromagnetischen Phänomene Informationen speichern und austauschen können, wären Informationen potentiell universell und unsterblich. Also, wenn das wahr wäre, dann öffnet sich damit ein Tor ins Märchenhafte.

Die universelle Verbreitung

90% des Universums besteht aus Plasma, dessen Ausbreitung theoretisch fast unbegrenzt ist. Kann das die Möglichkeit sein, wie Leben sich irgendwann einmal auf eine Kohlenstoffbasis in RNA-Moleküle "geschrieben" hat? Deutlich gefragt: Kann es eine Evolution A im Reich des elektromagnetischen Plasmas geben, die sich dann sekundär auf eine Evolution B fortgepflanzt hat, in dem sie Kohlenstoff-Atome und RNA/DNA in eine ihm entsprechende Ordnung brachte? Elektromagnetisch kann das von ganz alleine passieren. Elektromagnetische Resonanz? Ist das der Ursprung unseres Lebens?

Kann es eine höhere Entwicklungsform des Lebens sein? Kollektive Bilder von flammenden Engeln werden in der Bibel beschrieben. Mit einer Hierarchie näher am Throne Gottes? Interessanterweise spricht auch die Qabalah von verschiedenen Welten. Über unserer Welt wäre eine Welt des Feuers (Aziluth). Hier Plasma als energiereichste Form der Materie. Gefühlt passte das sofort.

Die Erklärung für "High Strangeness"

Die Theorie ist auf jede Art von High Strangeness anwendbar. Sie kann erklären, warum Phänomene wie UFOs, Geistererscheinungen, Telepathie, Yetis, Trolle und Feen so flüchtig, formveränderlich und oft mit elektromagnetischen Störungen verbunden sind. Es ist keine feste Technologie, sondern eine reagierende, intelligente Energie.

Wenn man die Existenz von intelligentem Plasma durchdenkt, dann wären auch psychologische Manipulationen durch das Plasma denkbar. So können Gehirne elektromagnetisch ausgelesen oder zum Beispiel mit eigenen Inhalten überspielt werden. Visionen, Halluzinationen! Das ist ein neuer Ansatz, so etwas zu verstehen.

Ein weiterer "Sherlock Holmes"-Punkt in der UFO-Disclosure war für mich das Außer-Acht-Lassen der menschlichen Psyche.

Interessant sind die Berichte, wie die amerikanischen Ureinwohner die ersten europäischen Expeditionen wahrnahmen. Sie dachten, Reiter und Pferd wären ein Wesen. Oder noch deutlicher: die Schiffe der Expeditionen wurden gar nicht wahrgenommen. Sie konnten die Schiffe nicht erkennen, weil ihnen Vergleichbares nicht bekannt war. Also wurde es vom Gehirn ausgeblendet. Später wurden aus den Schiffen geflügelte Schlangen.

Menschen reagieren auf Dinge, die sie sich nicht erklären können, mit einem Schock. Schon mal einen Autounfall gehabt? Kein Mensch verletzt. Zum Glück. Aber trotzdem war da was Komisches in der Wahrnehmung.

Wer das kennt, weiß, das ist ein solcher Schock. Auch nach UFO-Wahrnehmungen steht man unter einem Schock. Man hat etwas gesehen, was es für das Gehirn nicht geben kann. Das ist der Schock.

In der Hypnose macht man sich diese Hintertür in das menschliche Bewusstsein in der Schock-Hypnose oder auch Straßenhypnose zunutze.

Beispiel: Es gibt Leute, die sammeln in Fußgängerzonen Spenden mit Bildern von verhungernden Kindern. Häufig sehr erfolgreich. Die intuitive Reaktion der meisten ist, die Geldbörse herauszuholen und Geld zu zahlen. Weil sie durch die grausamen Bilder geschockt worden sind und durch die Spendensammler dann in Befehlsform gesagt bekommen zu spenden. Hypnotischer Shock -> hypnotischer Befehl. Und am Ende fragen viele, warum sie das getan haben? Wobei es nicht darum geht, nicht für hungernde Kinder zu spenden, sondern ob die Spenden wirklich ankommen.

Allgemein: Menschen können im Alltag mit speziellen Sprachrhythmen und Mustern in einen hypnotischen Bewusstseinszustand gebracht werden. Davon ist den Leuten nichts bewusst. Sonst würde es nicht funktionieren. Nur die positiven Gefühle des letzten Urlaubs sind bewusst, und wie positiv der Gegenüber (Hypnotiseur) ist… Ein Freund, der es gut meint. So natürlich wie das Atmen. Dann erfolgt ein hypnotischer Befehl. Und so fort.

Was ich sagen will: Kommen wir zurück zu den Native Americans, die zum ersten Mal Europäer sahen. Angenommen die Leute sehen etwas, das sie nicht erklären können. Sie würden es komplett ignorieren: "Da ist nichts". Und da ihr Hirn einen "Syntax Error" anzeigt, fällt es in einen Schock. Also in eine hypnotische Amnesie. Weil das Gehirn das sonst nicht verarbeiten kann.

Später, wenn die Leute durch kulturelle Gewöhnung ein Gespür für solche Erscheinungen bekommen, können dann Geschichten von dem Geschehen produziert werden. Der kulturelle Hintergrund gibt die Motive der Geschichte vor. Engel Gottes waren das am Ende der Antike, Feen und Zwerge im Mittelalter, Geister in der Renaissance und heute sind es Aliens mit UFOs geworden.

Der Mensch nutzt solche Narrative in der Hoffnung, von anderen besser verstanden zu werden. Solche Geschichten zu reproduzieren ist einfacher, als zum Beispiel darüber einen Artikel wie hier zu schreiben. Es werden kulturelle Schablonen wie Raumschiff Enterprise oder Starwars intuitiv gebraucht, High Strangeness zu erklären. Das erklärt dann die Häufung von Marienerscheinungen vor 150 Jahren und dem inflationären Auftreten von gechannelten Yoga-Zen-Warriors in unseren Tagen. Humorvoll ausgedrückt.

Um das Gedankenspiel zu Ende zu bringen: Dem Phänomen – wenn es Bewusstsein hat – ist daran gelegen, diesen hypnotischen Shockmoment als ein Mittel der Tarnung für sich benutzen zu können. Es maskiert sich durch diesen Mechanismus.

Es ist da. Trifft auf Menschen. Die fallen in einen hypnotischen Shock. Das gesamte Nervensystem ist überreizt. Die Menschen erzählen nachher komische Geschichten oder schweigen.

Dieser Zugang zum Bewusstsein des Menschen wird durch moderne Forschung erforscht. Darüber finden sich keine Berichte in der Öffentlichkeit. Geheimhaltung. Deshalb auch in der UFO-Szene so gut wie nichts darüber.

Realität: Hypnose- und Plasmawaffen werden heimlich erforscht.

Psy-OP: Leute werden nur mit Effekten dieser Techniken und möglichen Spekulationen in die Irre geführt. Sie besitzen keine Systematik, die ihnen helfen könnte, besser mit diesen Phänomenen umzugehen. Wenn das ein Naturphänomen ist, wäre auch eine bessere Kommunikation mit den Naturgeistern unserer Ahnen möglich. Eine Reaktivierung der Kommunikation mit den großen Fragen unseres Universums ist möglich. Eine friedliche, bunte Welt. Ohne Geheimdienste. In der Menschen sich selber entdecken. Wie ein Kind. So weit sehe ich das Potential.

Es wird noch toller: in Bezug auf hypnotische Rückführungen, die Entführungen durch Aliens offenlegen sollen.

Es gibt dazu ganze YouTube-Serien über Zuchtprogramme von Aliens, die einen sexuellen Unterton haben. Die Leute denken nach einer Reihe von Hypnosesitzungen, dass sie in so ein Zuchtprogramm von Außerirdischen entführt worden sind. Davon sind sie dann überzeugt.

Die Leute, die aber so hypnotisch arbeiten, haben eines gemeinsam: Sie bestreiten, dass durch Hypnose falsche Erinnerungen erzeugt werden. Weiter: Wer das leugnet, wird selber Teil der Verschwörung. Ich erinnere mich an ein Buch von Dolores Cannon, die bekannt für ihre hypnotische Arbeit mit UFO-Entführten ist. Ihre Vorstellungen über Hypnose find ich erschreckend. Genau das Gegenteil ist wahr: Es können durch den Hypnotiseur falsche Erinnerungen erzeugt werden. Genau das ist das Wesen der Hypnose. "Du schaffst das. Du bist liebenswert. Umarme die Welt." Wenn man an eine Hypnotiseurin gerät, die einen in eine UFO-Abduction suggeriert, dann ist das finster. Mechanismen der Hypnose stehen in jedem Lehrbuch. In diesen YouTube-"Beweisketten" werden Aussagen unter Hypnose zu smoking guns. – Einfach vergessen.

Wissenschaftliche Anknüpfungspunkte und der Reiz des Selberforschens

Es geht um das elektrische Universum oder auch: das Plasmaversum. Das sind andere Konzepte als das moderne Weltbild. Historisch als Beispiel das Prinzip des Äthers zwischen den Himmelskörpern. Das Prinzip wurde in etwa Anfang des letzten Jahrhunderts verworfen. Freilich: damals war die Existenz von Plasma noch nicht bekannt. Ist deshalb ein neues Überdenken sinnvoll? Forschungen von Wissenschaftlern wie z.B. Paul LaViolette oder David Talbot helfen, sich weiter in diese Thematik einzulesen. Am Ende bleibt es hoch-spekulativ.

Aber in seiner philosophischen Tragweite ("Ursprung unseres Lebens" und "Die großen Fragen") ist es wichtig. Beantworten sich hier die großen Fragen des Lebens? Hier lohnt es sich selber nach "intelligent plasma" zu suchen. Informationen dazu gibt es aber meist nur im englischen Sprachraum. Ich nenne bewusst keine Kanäle oder Namen. Um die eigene Recherche des Lesers nicht vorwegzunehmen. Auch denke ich, dass man sich da in einem Drahtseilakt zwischen Genie und Wahnsinn bewegt. Also eigene Kritikfähigkeit aktivieren. Es wird zu einem lohnenden Erlebnis, es selber zu machen: Den Reiz des Entdeckens einer unbekannten Theorie im eigenen Leben zu spüren. Je mehr Zeit in solchen Dingen steckt, desto tiefer ist das Verständnis eines Phänomens, das sich am Ende nie unserem Intellekt erschließen kann.

Ich sage es deutlich: Die Theorie ist nicht zum gemütlichen, inneren Aus- oder Aufatmen. Sie ist ein Portal in eine Welt, die nicht weniger verrückt als die Welt der fliegenden Untertassen … sein kann, aber nicht sein muss. Dazu mehr im dritten Teil des Artikels.

Den dritten und letzten Teil meiner Vollmondserie veröffentliche ich zum Vollmond im Dezember 2025. Direkt vor Weihnachten. Ich verlinke ihn hier, wenn er öffentlich ist. Oder abonniere meinen Blog per RSS-Reader.

Das Cockpit verlassen, Anleitung zum Getragenwerden

Bild: Google Gemini Eine kognitive Intervention Okay. Notizbuch auf. Direkter Gedankenfluss. So. Es geht um indirektes positives ...