![]() |
| Bild Google Gemini |
Heute ein Blick in die Künstlerwerkstatt für meine Novelle. Meine Novelle, an der ich immer schreibe. Alles Rohtext, aus dem ich später etwas anderes mache. Oder nicht. Wie es sich anfühlt. Dem Erzähler will ich folgende Worte aus der Seele sprechen lassen.
—
19:19 Leute in Deutschland, die sich für vollkommen normal halten, haben gegenüber meiner Art der Existenz, eine tief angelegte Feindschaft. — Die sich passiv-aggressiv äußert.
Warum sich Wahrheit immer äußert? Nehmen wir das Beispiel: Medien manipulieren uns auf eine sehr persönliche Weise. Es gibt Leute, die das mit tiefer Inbrunst bestreiten werden. Sie werden dich aus ihrem Leben werfen. Sie werfen dich aus ihrem Leben wie einen Gegenstand, der nicht in ihr Regal passt. — Weil wir fair sind: wir lassen es sie machen. Und schreiben das Beispiel weiter.
Es gab eine Zeit, in der ich die Berichte über gerade "hereingebrochene" Kriege in aller Welt.. Die, die in den Medien wichtig sind.. Ich hielt sie für 100% real. Natürlich stand ich auf "der richtigen Seite". — Heute erscheint es mir wie eine mediale Welle, die durch die Hirne der Leute gepresst werden soll. Mit aller Wucht. Man spürt physisch, wie das Hirn zu einer Empfangsantenne wird. Nicht für Wahrheit. Für Rhythmus.
Da vor Jahrzehnten — der dumme Mensch gewesen zu sein, erschuff das Potential heute, es wie eine gut geschmierte Medien-Maschinerie zu erleben. Es ist bewundernswert, wie viel Energie Menschen in die Maschinerie stecken. Die alten Pyramiden in Ägypten fallen mir dazu ein. — Ja, das war ein Bewusstsein in völliger Dissoziation zu dem kollektiven Wesen, was die passiv-aggressiven Leute in Deutschland, die sich vollkommen für normal halten, mit innerem Eifer bilden. Dieses Wesen atmet nicht. Es taktet.
Aber ich war frei. Wie Colonel Kurtz aus Apocalypse Now: "Die größte Freiheit ist die Freiheit von der Meinung anderer." — Frei sein von Meinungen ist nicht schön. Es ist, als stünde man in einem leeren Raum und alle Wände sind plötzlich durchsichtig.
—
Ich lese den Satz noch einmal. Zu pathetisch? Ja. Aber roh soll er bleiben. Ich streiche später. Oder nicht. Jedenfalls – ich schalte den Bildschirm aus. Die Nachbarn streiten nebenan. Normales Leben. Ich hole Müll raus. Alles geschlossen in die schwarze Tonne. Habe nicht viel.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Kommentare sind geschlossen. Wenn Dir meine Gedanken ein Echo entlocken, schreib mir einfach einen gedanklichen Brief.