Sonntag, 18. Januar 2026

Pause wegen Trauerfall

Bild: Mahamind

Ich schaue jetzt viel mit meinen Augen in die Welt um mich, - und schweige. Da ist kein Impetus mehr wie früher, "komm schreibe doch mal was im Blog". Es kommt mir vermessen vor, die Persona Mahamind muss sich regenieren. Vielleicht wird sie sich auch ewig verändern?

Wegen eines Trauerfalls in der Familie, will ich erst einmal nicht mehr bloggen. Wie schon damals bei dem Tastaturschaden meines Laptopps, mit dem eine Welt für mich zusammenbrach. Bluetooth-Tastaturen sind die Hölle. Jetzt ist es also wieder so: wenn ich kein positives Lebensgefühl mehr habe, kann ich nicht mehr schreiben. Oder: Ich gebe es nicht mehr zur Veröffentlichung frei, sondern nehme es mit in mein stilles Gefängnis, zu dem die Welt um mich geworden ist. Immer, als ich schrieb war ich glücklich. Jetzt kommen da immer noch Buchstaben, Wörter, ganze Absätze.

„Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter, hier sollen sich legen deine stolzen Wellen.“ - Hiob 38,11

So ist das. Ich will nicht die Welt schlechter machen, als sie ist. Ich will nicht, dass andere Menschen meine Gedanken jetzt lesen. Fremde. Und was ist das schlimmste? Einen Menschen, der einem nahe war, nie gefragt zu haben, was sein Lieblingslied über all die Jahre des Nebeneinanderseins geworden wäre? Das fällt wie Blei auf die Seele, wenn die Zeiger abgelaufen sind.

Ich brauche ein paar Tage Ruhe. Ich übersetzte einiges noch nach Esperanto, das entspannt mich und ich schalte ab. Manchmal lächele ich über meine Texte. War das so? Ich habe auch schon ein paar Artikel "in the pipe". Eigentlich etliche. Aber ich treffe momentan nicht mehr diesen leichten, frischen Mahamind-Ton Dinge zu beschreiben, die man so noch nie gedacht hat. Für mich war immer dieses Lebensgefühl Antrieb zu schreiben. Wie eine Sonne, die Strahlen will.

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