Mittwoch, 22. Oktober 2025

Urlaubspause: Am Ende der Schlaglochstraße

Bild&Rechtschreibung: Google Gemini


Aufgrund einer Urlaubspause, bin ich mit den Freitagsartikeln hängen geblieben. Ich nahm zwar das Laptop mit, aber ich kam dazu: absolut nichts zu machen. Alles blieb liegen, keine Bücher gelesen, nichts geschrieben. Einfach nur im Tag sein.

Wir waren am großen afrikanischen See in Ostafrika. Abgelegenes Hotel. Wegen der Luft! Sie war sauber und klar. Frau genoß das, wegen ihrer Allergie. Die Nase war endlich wieder frei. Die Straße zum Hotel, nicht mit Schlaglöchern, sondern hauptsächlich aus Schlaglöchern bestehend, schützte uns vor anderen Gästen im riesigen Parkhotel.

Das Hotel war ein riesiger Park am See. Da wir alleine mit der Belegschaft waren, hatte das einen besonderen Reiz, - ohne betrunkende Touristen, endlich einmal abzuschalten. OK, die Gärtner waren surreal. Einer der Jobs, wo man früh am Morgen anfängt, den Rächen prominent liegen lässt. Am nächsten Tag liegt alles genauso, wie am Tag zuvor. Das ist schon märchenhaft. Das Essen dauerte lange. 4 Stunden, und es schmeckte schrecklich. Zuerst war mir so, einen Artikel darüber zu schreiben, wie es Regionen gibt, in denen die Leute keinen großen Wert auf Essen legen. Und in anderen ist das völlig anders. Das ist auch in Afrika so. Das Essen ist da nicht flächendeckend schlecht.

Aber nach dem ersten Schock, entschieden wir uns rational. Eine Woche Park mit Gärtnern, einer Horde Affen und jede Menge Vögeln und auch überall Ameisen … und der klaren Luft! Das hatte etwas besonderes. Auch wollte ich nicht in die große Stadt, um da andere Hotels durchzuchecken. Das musste nicht unbedingt was besseres zu Tage fördern. Das Essen ist überall nicht gut. Also immer viel Frittiertes. Nicht gut für mich. Und die Schlaglochstraße schützte uns vor Stressoren. Eigentlich war es gut, ein paar Tage nichts zu tun.

Der Sohn klebte natürlich immer an meiner Seite. Schon deshalb war Laptop nicht lange möglich. Er nutzte die Tage im Pool zu verbringen. Ich kaufte ihm zuvor Schwimmbrille, Schnorchel und einen Ball und seitdem kann er eigentlich perfekt Schwimmen. Das mit der Luftholen ist noch umständlich. Aber dafür hat er den Schnorchel. Das klappte zunehmend besser und es hat ihm Spaß gemacht. Ich nutzte die Zeit jeden Tag 30 Minuten gemütlich zu Schwimmen. Um nicht müde und träge zu werden.

Für den Sohn mit seinen 6 Jahren sind die Affen natürlich auch ein großes Thema. Ich sehe sie problematisch. Aber an diesem Ort waren sie nicht so groß und frech, wie anderswo. In großen Touristenorten spezialisieren sich die Affenhorden auf das Stehlen von Essen. Nichts auf dem Balkon liegen lassen. Auch die Türen und Fenster immer geschlossen halten. Die Affen kommen rein, um Essen zu suchen. Affen in Drohhaltungen, und man selber mit einem Besenstiel in der Hand. Das ist nicht toll.

Ansonsten gab es jeden Tag das Schauspiel mit den Fischerbooten: Früh am Morgen fuhren sie raus. Und kurz vor Sonnenuntergang kamen sie wieder. Also der ganze See, der den Horizont ausmachte, war gefüllt mit Booten und der Wind brachte die Motorgeräusche zu uns. Es gab sogar auch Brandungsgeräusche. Wenn der Wind da war. Bei Windstille war alles still. Wirklich sehr still. Am Mittag gab es meist einen Regenschauer von 30 Minuten. Das war immer sehr windig und ein kleines Naturereignis.

Ich kann noch etwas zu dem Kampf mit der sengenden äquatorialen Sonne sagen. Sweet Evil Sun. Die war natürlich sehr stark.

Aber meine Nachricht ist, den fehlenden Blogbeitrag letzten Freitag zu erklären. Aber nicht zu entschuldigen! Aber ich denke, auch nächsten Freitag noch nichts Zusammenhängendes geschrieben zu haben. All die Gedanken, die zuvor durch meinen Kopf ratterten und aufgeschrieben werden wollten. Ich glaube, ich habe sie am See abgelegt und dann nicht wieder gefunden.

Hier noch ein paar Bilder von dem Ort. Ja. Ein Urlaubspost ist das.

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